Was ist ein Beamter im dritten Stock?
Ein Aufsteiger.
Beamtenwitze drehen sich um Kaffeepausen, Stempel und den Feierabend, der in der Behörde gefühlt schon mittags beginnt. Hier findest du kurze Wortspiele, kleine Dialoge auf dem Amtsflur und Witze wie den über den Beamten, der um neun Uhr vier Stunden zu früh im Büro ist. Die meisten Beamten, die wir kennen, lachen darüber mit, solange niemand den Witz während ihrer Sprechzeit erzählt.
Was ist ein Beamter im dritten Stock?
Ein Aufsteiger.
Warum arbeiten Beamte nie bis Abend?
Weil der Stempel sonst trocknet.
Was ist der Unterschied zwischen einem Beamten und einer Pizza?
Eine Pizza ernährt eine vierköpfige Familie.
Warum ist der Lieblingstag des Beamten der Dienstag?
So kurz vor dem Wochenende fängt man nichts Neues an.
Warum geht der Beamte nicht in die Sonne?
Weil er sonst Schattenarbeit machen müsste.
Was kommt raus wenn ein Beamter schnell läuft?
Früher Feierabend.
Was ist ein Beamter der joggt?
Ein Dienstgang.
Warum nehmen Beamte immer zwei Kaffee mit?
Damit sie einen für später kalt werden lassen können.
Warum schlafen Beamte so gut?
Weil sie ein reines Gewissen haben. Und nichts getan haben.
Was hat ein Beamter und ein Kalauer gemeinsam?
Beide kommen nicht weit, arbeiten wenig und jeder seufzt wenn sie auftauchen.
Beamter: „Ich bin nicht faul."
"Ich schone nur meine Energie für dringende Aufgaben." – „Seit wann gibt es dringende Aufgaben?" – „Noch nie."
Was ist das Gefährlichste in einer Behörde?
Ein motivierter neuer Mitarbeiter.
Beamter wird gefragt: „Wie lange arbeiten Sie hier schon?"
"Seit dem Umbau." – „Welchem Umbau?" – „Den planen wir gerade."
Wie viele Beamte braucht man um eine Glühbirne zu wechseln?
Fünf. Einer hält die Birne, vier drehen den Stuhl.
Was ist der Unterschied zwischen einem Beamten und einem Kaktus?
Beim Kaktus sitzen die Stacheln außen.
Warum wird ein Beamter nie entlassen?
Man muss ihn erst einstellen.
Ein Beamter kommt um 9 Uhr ins Büro. Sein Chef:
"Sie sind eine Stunde zu spät!" – „Nein, ich bin vier Stunden zu früh. Der Feierabend ist um 13 Uhr."
Warum schauen Beamte morgens nicht aus dem Fenster?
Damit sie nachmittags noch etwas zu tun haben.
Zwei Beamte begegnen sich mittags auf dem Flur.
Fragt der eine: „Na, kannst du auch nicht schlafen?“
Bürger: „Ich hätte gern das Formular für meinen Antrag.“
Beamter: „Gern. Haben Sie den Antrag für das Formular dabei?“
Was ist der meistgesagte Satz in jeder Behörde?
„Dafür sind wir nicht zuständig. Fragen Sie in Zimmer 214.“ In Zimmer 214 schickt man Sie zurück.
Wann bekommt man beim Bürgeramt den nächsten Termin für einen neuen Reisepass?
Direkt nach dem Urlaub, für den man ihn gebraucht hätte.
Ein Mann zieht im Amt die Wartenummer 347. Auf der Anzeige steht 12.
Er fragt den Hausmeister: „Kann man hier auch übernachten?“
Bewerbungsgespräch im Amt: „Was können Sie denn?“ „Ehrlich gesagt gar nichts.“
„Schade. Die Stellen sind leider alle schon besetzt.“
Wie viele Formulare braucht man, um in Deutschland einen Baum fällen zu dürfen?
So viele, dass dafür ein zweiter Baum fallen muss.
Warum steht in der Behörde immer noch ein Faxgerät?
Weil der Antrag auf Abschaffung per Fax eingereicht werden muss.
Wie läuft die Digitalisierung im Amt?
Bestens. Das Formular gibt es jetzt als PDF. Zum Ausdrucken, Ausfüllen und persönlich Vorbeibringen.
Was ist ein Dokument ohne Stempel?
Ein Blatt Papier mit großen Träumen.
Beamter: „Bitte legen Sie eine beglaubigte Kopie vor.“ Bürger: „Ich habe sogar das Original dabei.“
„Das reicht nicht. Woher soll ich wissen, dass es echt ist? Es hat ja keiner beglaubigt.“
Warum dauert eine Baugenehmigung zwei Jahre?
Im ersten Jahr wird der Antrag geprüft. Im zweiten wird er gesucht.
Ein Beamter und eine Schnecke veranstalten ein Wettrennen.
Die Schnecke gewinnt. Der Beamte wartet noch auf die Genehmigung für den Start.
Bürger am Telefon: „Ich versuche seit drei Wochen, Sie zu erreichen!“
Beamter: „Sehen Sie, hat doch geklappt.“
Ich habe beim Amt einen Antrag auf schnellere Bearbeitung gestellt.
Die Antwort kam prompt: Bearbeitungszeit vier bis sechs Monate.
Ein Besucher fragt den Amtsleiter: „Wie viele Leute arbeiten eigentlich in Ihrer Behörde?“
„Ungefähr die Hälfte.“
Ein Beamter liegt im Krankenhaus. Seine Abteilung schickt ihm eine Karte: „Wir wünschen dir gute Besserung.“
Darunter steht: „Beschlossen in der Abteilungsrunde mit 7 zu 5 Stimmen bei 2 Enthaltungen.“
Was ist der Unterschied zwischen einem Beamten im Dienst und einem im Ruhestand?
Der im Ruhestand muss zum Ausruhen nicht mehr extra ins Büro fahren.
Ein Teil der Beamtenwitze lebt von schlichten Wortspielen. Der Beamte im dritten Stock ist ein Aufsteiger, der joggende Beamte macht einen Dienstgang, und in die Sonne geht er nicht, weil er sonst Schattenarbeit leisten müsste. Solche Witze sind kurz und harmlos und funktionieren auch bei Kindern, die mit dem Wort Beamter vor allem den Mann hinter der Glasscheibe verbinden. Am besten wirken sie, wenn du sie ganz beiläufig fallen lässt, etwa wenn jemand erzählt, dass er gleich noch aufs Amt muss.
Der andere Teil spielt mit Übertreibung. Da ist der Beamte, der um neun ins Büro kommt und trotzdem vier Stunden zu früh dran ist, weil um 13 Uhr Feierabend ist. Oder die Kollegen, die beim Glühbirnenwechsel nicht die Birne drehen, sondern den Stuhl. Ernst nehmen muss man das nicht, so sind die Witze auch nicht gemeint. Ein bisschen Erfahrung mit Ämtern braucht man allerdings, deshalb landen sie eher bei Erwachsenen als im Kinderzimmer. Wer im Büro sitzt, ohne verbeamtet zu sein, erkennt sich in den Bürowitzen oft genauso wieder.
Am Stammtisch und auf der Familienfeier gehen die Übertreibungen gut, besonders wenn gerade jemand von seinem letzten Behördengang erzählt hat. Sitzt ein Beamter mit am Tisch, nimm lieber einen Witz, in dem er schlagfertig gewinnt. Zum Beispiel den Bürger, der sich am Telefon beschwert, er versuche seit drei Wochen durchzukommen, und vom Beamten nur hört, dass es doch geklappt hat. Darüber lacht im Amt meist die ganze Abteilung. Ähnlich gut passt die Genesungskarte, die erst in der Abteilungsrunde abgestimmt werden muss. Wer im öffentlichen Dienst arbeitet, kennt solche Runden und lacht entsprechend lauter.
Beamtenwitze werden besser, je langsamer du sie erzählst. Wer die Pointe hastig raushaut, verschenkt die Hälfte. Lass dir Zeit, mach eine Pause vor dem letzten Satz und sag ihn so gelangweilt, als hättest du ihn heute schon dreimal abgestempelt. Ähnlich viel Papierkram, nur in Tarnfarbe, gibt es bei den Bundeswehrwitzen. Und wer die Autorität am Schreibtisch lieber in der Firma sucht, landet bei den Chefwitzen.
Schaut man genauer hin, geht es in vielen Witzen über Beamte gar nicht um den Menschen am Schreibtisch. Der eigentliche Star ist die Bürokratie: das Formular, für das man erst ein anderes Formular braucht, die Wartenummer im dreistelligen Bereich und das Faxgerät, das jede Reform überlebt hat. Der Beamte im Witz ist dabei oft nur der Bote, der die schlechte Nachricht überbringt.
Jeder hat seine eigene Geschichte vom Amt. Der Termin beim Bürgeramt, der erst nach dem Urlaub frei wird. Die Behörde, die sich für nicht zuständig erklärt und einen ins nächste Zimmer schickt, wo man genau dasselbe hört. Diese Erlebnisse sind so verbreitet, dass ein Witz darüber sofort sitzt, ganz ohne Erklärung. Man nickt, man seufzt, man lacht. Mit jedem neuen Online-Portal kommen neue Witze dazu, und die alten über Stempel und Aktenberge bleiben trotzdem im Umlauf.
Die besten Witze über die Behörde erzählen oft Beamte selbst. Wer jeden Tag mit Vorschriften arbeitet, kennt ihre Absurditäten am genauesten und kann am entspanntesten darüber lachen. Auch viele Lehrkräfte und Polizisten sind verbeamtet und haben eigene Kategorien: die Lehrerwitze und die Polizistenwitze. Mit Humor lässt sich jede Bearbeitungszeit besser aushalten, und ein Witz in der Warteschlange vertreibt die Zeit bis zur nächsten Nummer.