Fragt jemand: „Warum hast du die ganze Zeit geschwiegen?"
"Ich war auf Stumm." "Seit wann?" "Seit Anfang." "Du hast eine Stunde zugehört?" "Nein."
Zoom-Witze sind für alle, die schon mal eine Minute lang gesprochen haben, bevor jemand sagt: „Du bist noch auf stumm.“ Hier geht es um eingefrorene Bilder, virtuelle Hintergründe, Meetings um acht Uhr morgens und das unbeholfene Winken am Ende, egal ob euer Programm Zoom, Teams oder anders heißt. Die meisten Witze sind kurz genug für die zwei Minuten, bevor sich der Chef einwählt.
Fragt jemand: „Warum hast du die ganze Zeit geschwiegen?"
"Ich war auf Stumm." "Seit wann?" "Seit Anfang." "Du hast eine Stunde zugehört?" "Nein."
Fragt der Kollege: „Haben wir heute wirklich ein Meeting um 8?"
"Ja." "Warum?" Das ist eine sehr gute Frage.
Warum winkt man am Ende eines Zoom-Meetings?
Weil man nicht weiß ob das Mikro schon aus ist und Tschüss riskant ist.
Warum dauern Zoom-Meetings immer zu lang?
Weil niemand sagen will "Ich glaube wir sind fertig" weil dann alle nochmal was sagen.
Fragt jemand: „Bist du noch da?"
"Ja sorry, ich war kurz weg." Man war nicht weg. Man war abgelenkt.
Warum hat die Kamera im entscheidenden Moment Probleme?
Weil das Universum weiß wann es wichtig ist.
Was ist das Schlimmste an einem Zoom-Meeting?
Wenn man redet und niemand hört zu. Das wäre auch im echten Leben so.
Fragt der Neue: „Wie lange dauern die Meetings hier normalerweise?"
"Eine Stunde." "Und wirklich?" "Eineinhalb."
Was ist das Beste an Zoom-Meetings?
Man ist dabei aber man ist auch zuhause. Das ist ein Kompromiss den alle akzeptieren.
Was macht man wenn man im Zoom-Meeting versehentlich die Kamera anmacht?
Man hofft dass man ein Hemd trägt.
Was macht man wenn man im Zoom-Meeting was falsches gesagt hat?
"Ich glaube ich friere ein." Man friert nicht ein.
Fragt der Chef: „Können Sie mich hören?"
"Ja." "Und sehen?" "Ja." "Gut, dann fangen wir an." Das war das Meeting.
Warum sind alle in Zoom-Meetings müde?
Weil man auf sich selbst schaut und das anstrengend ist.
Herr Peters hat im Video-Meeting die Kamera aus. „Meine Verbindung ist heute so schlecht“, sagt er.
Im Hintergrund rauscht das Meer. Und eine Möwe ruft.
Was ist der gefährlichste Knopf in jedem Video-Meeting?
„Bildschirm teilen“. Danach wissen alle Kollegen, welche zwölf Urlaubsangebote du gerade offen hast.
Im Video-Meeting fangen zwei gleichzeitig an zu reden. Beide sagen: „Sorry, mach du.“
Dann warten beide so höflich, dass der Chef das Meeting für beendet hält.
Ich habe mir für Video-Meetings extra eine Ringlampe gekauft.
Jetzt sieht man meine Augenringe in bester Qualität.
Video-Meetings haben ihre eigenen Rituale, und fast jedes davon taugt für einen Witz. Am Anfang fragt jemand, ob man ihn hören kann. In der Mitte friert ein Bild ein, gern mit halb offenem Mund. Am Ende winken alle in die Kamera, weil keiner sicher weiß, ob das Mikro schon aus ist und ein „Tschüss“ noch durchkommt. Diese Abläufe kennt fast jeder, der im Büro oder im Homeoffice arbeitet, deshalb müssen Zoom-Witze kaum etwas erklären. Selbst die besten erzählt man aber lieber nach dem Meeting, denn man weiß nie, wer gerade noch zuhört.
Ein schönes Beispiel ist der Witz, in dem jemand im Meeting etwas Falsches gesagt hat und dann behauptet: „Ich glaube, ich friere ein.“ Das haben viele schon mal gedacht, aber kaum jemand hat es wirklich gemacht. Oder der Kollege, der eine Stunde lang stumm geschaltet war und auf die Frage, ob er zugehört hat, ehrlich mit „Nein“ antwortet. Solche Witze sprechen aus, was in vielen Meetings alle denken und keiner sagt. Ähnlich ist es mit Herrn Peters, der wegen schlechter Verbindung die Kamera auslässt, während im Hintergrund eine Möwe ruft. Fast jeder hat schon mal gerätselt, wo die Kollegen mit der schwarzen Kachel gerade wirklich sitzen.
Ein Witz im Video-Meeting hat es schwerer als einer in der Kaffeeküche. Die Verbindung hängt oft einen Moment, und eine Pointe, die eine halbe Sekunde zu spät ankommt, verpufft. Dazu kommt, dass die meisten auf stumm sind. Selbst wenn alle lachen, hörst du nichts davon und siehst nur ein paar Kacheln, in denen jemand grinst. Davon solltest du dich nicht verunsichern lassen.
Der beste Zeitpunkt ist die Wartezeit am Anfang, wenn schon vier Leute da sind und alle auf den Letzten warten. Ein kurzer Witz füllt diese Minute besser als die Frage nach dem Wetter. Noch sicherer ist der Chat. Schreib zuerst die Frage und schick die Pointe ein paar Sekunden später hinterher, dann hast du das Timing selbst in der Hand. Witze über den Chef erzählst du besser nicht, solange der Chef im Meeting sitzt. Für später gibt es davon bei den Chefwitzen genug.
Was dagegen schlecht funktioniert, sind lange Geschichten. Nach dem zweiten Satz schaut die Hälfte wieder ins Postfach, und wenn dann noch jemand kurz einfriert, ist die Pointe weg. Bleib also bei Fragewitzen und Einzeilern, die man notfalls auch noch einmal in den Chat tippen kann.
Zoom-Witze hängen eng mit dem Homeoffice zusammen. Das Hemd über der Jogginghose, der Paketbote, der mitten in der Präsentation klingelt, das Kind, das plötzlich durchs Bild läuft: Das kennt man auch von den Homeoffice-Witzen. Wer lieber über das echte Büro mit Kaffeeküche und Drucker lacht, findet bei den Bürowitzen die analoge Version. Und wenn mal wieder die Technik streikt, helfen die Informatiker-Witze.
Auch privat sind Videoanrufe längst normal. Die Großeltern halten das Handy so, dass man nur ihre Stirn sieht, und fragen nach fünf Minuten, ob man sie überhaupt hört. Viele Zoom-Witze funktionieren deshalb auch beim Familienanruf am Sonntag, vor allem die über Mikro und Kamera. Mehr über Oma und ihre Technik gibt es bei den Oma-Witzen.