Warum sehen Geschwister sich ähnlich?
Weil die Eltern die gleichen Fehler zweimal gemacht haben.
Geschwisterwitze handeln vom Streit um den Platz vorne im Auto, vom Petzen bei Mama und von der ewigen Frage, wer angefangen hat. Hier findest du Witze über große und kleine Geschwister, über Zwillinge und über erwachsene Brüder und Schwestern, die beim Familienessen sofort wieder zwölf sind. Die meisten davon funktionieren für Kinder genauso gut wie für Erwachsene.
Warum sehen Geschwister sich ähnlich?
Weil die Eltern die gleichen Fehler zweimal gemacht haben.
Was haben Geschwister und Wetter gemeinsam?
Manchmal sind sie schön, oft nervig, und man kann sie nicht abschalten.
Großes Geschwister erklärt dem kleinen das Leben.
Das kleine Geschwister nickt. Und macht es anders.
Kleines Geschwister: „Ich erzähl das Mama!"
Das ist die mächtigste Waffe der Welt.
Großes Geschwister: „Ich hab das als Erstes gesehen!"
Kleines Geschwister: „Mama!"
Fragt die Mutter: „Wer hat das gemacht?"
Beide Geschwister gleichzeitig: „Er/Sie!"
Älteres Geschwister: „Du bist adoptiert."
Kleines Geschwister: „Ich weiß. Ich hatte Glück."
Was ist das Einzige das Geschwister teilen ohne zu streiten?
Die Schuld.
Warum ist das jüngere Geschwister immer das Liebling?
Weil das ältere der Versuchskaninchen war.
Älteres Geschwister: „Das gehört mir!" – Jüngeres Geschwister:
"Das gehört mir jetzt."
Warum gehen Geschwister zusammen ins Bad?
Das tun sie nicht. Aber der eine wartet immer vor der Tür.
Was ist das schönste an einem Geschwister?
Dass man jemanden hat dem man alles in die Schuhe schieben kann.
Was macht Geschwister stark?
Gemeinsame Feinde. Also die Eltern.
Was teilen Geschwister am liebsten?
Witze über die Eltern.
Was sagt das ältere Geschwister wenn das jüngere weint?
"Ich hab das nicht getan." – Auch wenn es das getan hat.
Warum streiten Geschwister so viel?
Weil sie sich zu gut kennen.
Wer darf im Auto vorne sitzen?
Wer zuerst „Vorne!“ ruft. Unter Geschwistern gilt diese Regel auch noch mit vierzig.
Zwillinge streiten. „Ich bin älter als du!“ „Um sieben Minuten.“
„Sieben Minuten, in denen ich Mama ganz für mich allein hatte.“
Zwei Brüder, beide über fünfzig, der eine Professor, der andere Chef einer großen Firma, sitzen beim Familienessen.
Nach zehn Minuten streiten sie, wer damals die Vase im Flur kaputt gemacht hat. Mama weiß es. Sie sagt es nur keinem.
Lena hat sich zum Geburtstag sehnlichst einen kleinen Bruder gewünscht. Ein Jahr später fragt sie:
„Mama, hast du den Kassenzettel noch?“
Die große Schwester bringt dem kleinen Bruder Radfahren bei: „Keine Angst, ich halt dich fest!“
Am Ende der Straße dreht er sich um. Sie steht ganz am Anfang und winkt. Seitdem kann er Rad fahren und glaubt ihr kein Wort mehr.
Unter Geschwistern geht es fast immer um dieselben Fragen. Wer bekommt mehr, wer darf länger aufbleiben, und wer war es eigentlich? Der Witz, in dem Geschwister nur eine einzige Sache ohne Streit teilen, trifft das ziemlich genau. Man rechnet mit etwas Rührendem und bekommt „die Schuld“, also die Szene, die jeder kennt: zwei Kinder vor einem Scherbenhaufen, die gleichzeitig auf den anderen zeigen.
Fast genauso alt ist der Streit zwischen den Älteren und den Jüngeren. Das erste Kind war für die Eltern noch das Versuchskaninchen, mit strengen Regeln und frühen Schlafenszeiten. Das jüngste profitiert von Eltern, die inzwischen gelassener sind, bekommt dafür aber fast alles gebraucht, von der Jacke bis zum Fahrrad. Beide finden das bis heute ungerecht, und beide haben ein bisschen recht. Zwillinge haben ihre ganz eigene Variante. Bei ihnen geht es um sieben Minuten Altersunterschied, die einer von beiden ein Leben lang verteidigt, weil er Mama in diesen sieben Minuten ganz für sich hatte.
Erstaunlich wenig ändert sich, wenn alle erwachsen sind. Im Witz mit den zwei Brüdern sitzen ein Professor und ein Firmenchef am Tisch, und nach zehn Minuten geht es um die alte Vase im Flur. Wer Geschwister hat, weiß, wie schnell man an Weihnachten wieder zwölf ist. Auch die große Schwester, die beim Radfahren angeblich festgehalten hat, bekommt das noch in dreißig Jahren vorgehalten. Und die Regel mit dem Vorne-Rufen gilt sowieso für immer.
Für Kinder eignen sich vor allem die Witze, die ihren eigenen Alltag zeigen. Wer zuerst „Vorne!“ ruft, wer mit Mama droht, wer das Spielzeug zuerst gesehen hat. Ab dem Grundschulalter erkennen sich Kinder darin sofort wieder und erzählen die Witze am liebsten ihren Geschwistern direkt ins Gesicht. Der Witz mit dem Kassenzettel kommt besonders bei großen Schwestern gut an, deren kleiner Bruder gerade alles anfasst. Und den Trick mit dem Festhalten beim Radfahren hat fast jedes Kind schon selbst erlebt, entweder auf dem Sattel oder hinten am Gepäckträger, wo man nur so tut, als würde man noch festhalten.
Einen Witz würden wir bei kleinen Kindern weglassen, nämlich den mit „Du bist adoptiert“. Unter Erwachsenen ist das ein harmloser Seitenhieb, ein Sechsjähriger nimmt so etwas aber schnell ernst. Und in Familien, in denen tatsächlich ein Kind adoptiert ist, solltest du vorher wissen, wie dort darüber gesprochen wird.
Ein Tipp für alle Altersgruppen: Setz die echten Namen ein. „Was ist das Einzige, das Jonas und ich je ohne Streit geteilt haben?“ klingt in der Familiengruppe viel besser als die allgemeine Fassung. Dein Bruder oder deine Schwester wird sofort widersprechen, und darauf kommt es bei Geschwisterwitzen ja an.
Die Sicht der Eltern auf das ganze Chaos findest du bei den Elternwitzen, und Väter mit einer Schwäche für Kalauer haben ihre eigene Seite mit Papa-Witzen. Witze über die ganze Verwandtschaft, von Oma bis zum Cousin am Katzentisch, sammeln wir bei den Familienwitzen, dort wird auch der Nachtisch inzwischen mit dem Lineal geteilt. Für jüngere Geschwister lohnt sich ein Blick in die Kinderwitze, die zum Vorlesen gemacht sind.