Opa zum Enkel: „In meiner Jugend gab es kein Internet."
"Wie habt ihr dann Quatsch gemacht?"
Opa zum Enkel: „In meiner Jugend gab es kein Internet."
"Wie habt ihr dann Quatsch gemacht?"
Opa sagt: „Früher war alles besser."
"Sogar dein Gedächtnis?" – „Was?"
Was macht Opa wenn der Fernseher kaputt ist?
Er redet mit Oma. Zum ersten Mal seit Jahren.
Fragt der Arzt: „Rauchen Sie?" Sagt Opa:
"Nein." – „Trinken Sie Alkohol?" – „Nein." – „Haben Sie Stress?" – „Nein." – „Was macht Ihnen dann Spaß?" – „Lügen."
Opa sagt: „Ich werde immer vergesslicher."
"Seit wann?" – „Keine Ahnung."
Warum erzählt Opa immer dieselben Witze?
Weil er vergessen hat dass er sie schon erzählt hat. Und wir vergessen haben dass wir schon gelacht haben.
Was sagt Opa wenn er das WLAN-Passwort vergisst?
"Früher hat man sich auch ohne Passwort geliebt."
Fragt Oma: „Erinnerst du dich noch an unsere erste Begegnung?"
Opa: „Als wäre es gestern." – Oma: „Und wann war das?" – Opa: „...Gestern?"
Opa kauft ein Smartphone. Nach einer Woche sagt er:
"Das Ding weiß mehr als ich." – „Was denn?" – „Mein Alter."
Enkel fragt: „Opa, hattet ihr früher auch Handys?"
"Nein." – „Und wie habt ihr euch dann gelangweilt?"
Was ist der Unterschied zwischen Opa und WiFi?
WiFi verbindet sich manchmal.
Warum schläft der Opa immer vor dem Fernseher?
Damit er behaupten kann er hat den Film gesehen.
Opa erklärt: „Ich brauche kein GPS."
Drei Stunden später: „Weißt du wo wir sind?"
Opa zum Enkel: „Ich war früher auch mal jung."
"Wirklich? Was habt ihr so gemacht?" – „Das Gleiche wie ihr." – „Und das war legal?"
Warum ist Opa immer um 6 Uhr wach?
Weil er vergessen hat dass er in Rente ist.
Fragt der Enkel: „Opa, warum bist du so langsam?"
"Ich bin nicht langsam. Ich genieße den Weg."
Opa macht zum ersten Mal einen Videoanruf mit seinem Enkel.
Der sieht zwanzig Minuten lang nur ein Ohr und hört immer wieder: „Kannst du mich sehen?“
Opa sitzt auf dem Spielplatz auf der Bank. Eine Mutter fragt ihn freundlich, welches der Kinder denn seins ist.
„Keins. Ich warte nur, bis die Schaukel frei wird.“
Opa spielt mit dem Enkel Verstecken und bietet gleich an, dass er sich zuerst versteckt.
Gefunden wird er eine Stunde später im Liegestuhl hinter der Zeitung, tief und fest schlafend. Opa nennt das Taktik.
Opa hat seinem Enkel Schach beigebracht. Inzwischen verliert Opa jede Partie.
„Pädagogik“, sagt er. Nachts liest er heimlich Schachbücher.
Als Opa uns vor zehn Jahren zum ersten Mal von seinem Schulweg erzählt hat, waren es drei Kilometer.
Inzwischen sind es zwölf, bergauf, durch hohen Schnee, und zwar in beide Richtungen.
„Opa, hattet ihr früher eigentlich auch schon eine Fernbedienung?“ „Klar.“ „Und wie hat die funktioniert?“
„Die hieß Michael, war acht Jahre alt und ist heute dein Papa.“
Opa verleiht grundsätzlich kein Werkzeug mehr.
1983 hat er dem Nachbarn seine Wasserpumpenzange geliehen. Der Nachbar ist 1991 umgezogen. Die Zange auch.
Die Enkelin streicht Opa über die Glatze: „Opa, wo sind denn deine ganzen Haare hin?“
„Die sind nicht weg. Die sind nur umgezogen, in die Ohren und in die Nase.“
Opa hat einen Sprachassistenten geschenkt bekommen. Jeden Morgen fragt er ihn: „Wie spät ist es?“
Dann schaut er auf seine Armbanduhr, nickt zufrieden und sagt: „Stimmt. Brav.“
Opa löst Kreuzworträtsel grundsätzlich mit Kugelschreiber.
Wenn ein Wort nicht passt, schreibt er einen Leserbrief.
Opa steckt dem Enkel beim Abschied heimlich zwanzig Euro zu: „Sag’s nicht der Oma.“ An der Haustür steckt ihm Oma noch mal zwanzig zu: „Sag’s nicht dem Opa.“
Auf der Heimfahrt fragt Mama, warum er eigentlich so gern zu den Großeltern fährt. „Kann ich nicht sagen. Ist geheim.“
Der Enkel entdeckt bei Opa im Flur ein altes Telefon mit Wählscheibe. Er probiert eine Weile daran herum und kommt dann ratlos ins Wohnzimmer.
„Opa, wie entsperrt man das?“
In Opas Werkstatt hat jede Schraube ihre eigene beschriftete Schublade.
Am vollsten ist die mit der Aufschrift „Schnüre, zu kurz zum Benutzen“.
„Opa, wie hast du eigentlich Oma kennengelernt?“ „Ich war in ein Mädchen aus dem Nachbardorf verliebt und hab ihr ein Jahr lang jeden Tag einen Liebesbrief geschrieben.“ „Und dann?“
„Dann hat sie den Briefträger geheiratet. Und ich seine Schwester.“
Opa wäscht sein Auto jeden Samstag und fährt es nur sonntags.
Wenn es regnet, nimmt er den Bus. Damit das Auto nicht nass wird.
Seit sein Enkel fünf ist, zieht Opa ihm bei jedem Besuch eine Münze aus dem Ohr.
Inzwischen ist der Enkel sechzehn und fragt, ob sein Ohr auch Scheine kann.
Opa hat jetzt ein Handy für Notfälle.
Es liegt ausgeschaltet in der Schublade, damit der Akku voll ist, wenn mal einer kommt.
„Opa, hast du als Kind eigentlich auch mal Unsinn gemacht?“ „Ich? Niemals.“
Oma muss so lachen, dass sie sich am Kaffee verschluckt.
Opa rechnet beim Bäcker immer noch alles in D-Mark um.
„Vier Euro für fünf Brötchen? Dafür hab ich früher den ganzen Laden gekriegt. Mit Bäcker.“
Opa tippt seine Nachrichten mit einem Finger, Buchstabe für Buchstabe.
Wenn er schreibt „Bin in fünf Minuten da“, klingelt es an der Tür, bevor die Nachricht ankommt.
Opa hat dem Enkel zum dritten Geburtstag eine Modelleisenbahn geschenkt.
Der Enkel ist inzwischen zwölf und durfte auch schon zweimal mitspielen.
Früher hat Opa die ganze Verwandtschaft zum Diaabend eingeladen. Da konnte man im Dunkeln wenigstens heimlich einnicken.
Heute schickt er 300 Urlaubsfotos in die Familiengruppe und ruft eine Stunde später an, ob man sie schon alle angeschaut hat.
Opa hat Emojis entdeckt. Unter jeden Geburtstagsgruß setzt er seitdem das lachende braune Häufchen.
Er hält es für ein Schokoladeneis und findet es sehr festlich.
Opa packt Geschenke so vorsichtig aus, dass er das Papier glatt streichen und wiederverwenden kann.
Oma bekommt ihr Weihnachtsgeschenk dieses Jahr im selben Papier, in dem sie ihm 1994 eine Krawatte geschenkt hat.
Opa mäht jeden Samstag den Rasen und misst danach mit dem Zollstock nach.
Der Nachbar auch. Seit dreißig Jahren tun beide so, als wäre das Zufall.
Der Enkel spielt Opa sein Lieblingslied vor. Opa hört drei Minuten lang aufmerksam zu.
Dann fragt er: „Und wann fängt das Lied an?“
Opa hat seinem Enkel einen interessanten Zeitungsartikel geschickt. Ausgeschnitten, gefaltet, per Post.
Dazu ein Zettel: „Steht auch im Internet, falls du es lieber da liest.“
Opa hat sich ein E-Bike gekauft. Den Berg zur Eisdiele schafft er jetzt schneller als sein Enkel.
Beim Überholen klingelt er. Nur damit es auch wirklich jeder mitbekommt.
Ein guter Opa-Witz trifft meistens jemanden, der sich selbst darin erkennt, und das ist schon der halbe Spaß. Opas wissen das. Deshalb lachen die besten Opas am lautesten über Opa-Witze. Wer siebzig Jahre gelebt hat, hat nicht nur Erfahrung gesammelt sondern auch genug Distanz zu sich selbst um über die eigenen Macken zu lachen.
Das Repertoire ist breit: vergessliche Opas, technologieresistente Opas, Opas die immer recht haben, Opas die denselben Witz zum zehnten Mal erzählen und dabei selbst am meisten lachen. All das kennt jeder der einen Opa hat oder hatte.
Ein großer Teil der Opa-Witze dreht sich um Technologie. Für viele Großväter sind das Smartphone, das WLAN-Passwort und der Streamingdienst Neuland, das jeden Tag aufs Neue entdeckt wird. Diese Witze funktionieren nicht weil Opas dumm wären, sondern weil die Welt sich schneller verändert als man mithalten kann. Das kennen letztendlich alle, die Opas nur etwas deutlicher.
Wer mehr Seniorenhumor sucht: bei den Rentnerwitze gibt es noch einiges mehr. Und die Oma-Witze sind quasi das weibliche Pendant mit eigenen Klassikern. Für generationenübergreifenden Humor lohnt sich auch ein Blick auf Elternwitze.
Jeder kennt das: Der lustigste Opa-Witz ist oft der, den Opa selbst erzählt, unangekündigt, beim Abendessen, zum dritten Mal. Und irgendwie lacht man trotzdem. Oder gerade deshalb. Auf Witzbold.de findest du die besten Opa-Witze zum Weiterschicken, auch an Opa selbst. Der wird lachen. Und ihn vielleicht beim nächsten Besuch erzählen.