Warum fahren Gespenster nie Geisterbahn?
Da arbeiten sie doch schon die ganze Woche.
Halloween-Witze sind der beste Grund, am 31. Oktober nicht nur Süßigkeiten, sondern auch ein paar Lacher einzusammeln. Hier treffen Geister, Vampire, Hexen, Mumien und Skelette auf Pointen, die Kinder sofort verstehen und über die Erwachsene trotzdem schmunzeln. Alles ist kindgerecht und nichts wirklich gruselig, nur der eine oder andere Kalauer ist zum Fürchten.
Warum fahren Gespenster nie Geisterbahn?
Da arbeiten sie doch schon die ganze Woche.
Was trinken Vampire am liebsten zum Frühstück?
Blutorangensaft. Frisch gepresst.
Warum fliegen Hexen auf Besen?
Weil das Kabel vom Staubsauger zu kurz ist.
Warum braucht das Skelett keinen Wetterbericht?
Es spürt den Regen in den Knochen.
Fragt das kleine Gespenst: „Mama, gibt es eigentlich Menschen?“
„Ach was, Schatz. Die hat sich nur jemand ausgedacht, um kleinen Gespenstern Angst zu machen.“
Warum ist der Kürbis an Halloween so gut gelaunt?
Ihm ist endlich ein Licht aufgegangen.
Warum fährt die Mumie nie in den Urlaub?
Sie hasst Auspacken.
Warum laufen Zombies so langsam?
Sie sind totmüde.
Warum geht der Vampir nie in den Dönerladen?
Da fragt ihn jedes Mal einer: „Mit Knoblauchsoße?“
Ein Junge klingelt an Halloween ganz ohne Kostüm. „Und als was bist du verkleidet?“
„Als unsichtbares Gespenst.“ „Ich sehe aber gar kein Gespenst.“ „Siehst du. Funktioniert.“
Warum hat der Werwolf beim Friseur eine Stammkundenkarte?
Einmal im Monat wird es bei ihm richtig haarig.
Es klingelt. Drei kleine Hexen rufen: „Süßes oder Saures?“ Opa überlegt kurz und sagt: „Saures.“
Dann verteilt er saure Gurken. Seitdem hat er an Halloween seine Ruhe.
Was sagt eine Fledermaus zur anderen?
„Komm, lass uns heute einfach ein bisschen abhängen.“
Was essen Gespenster am liebsten?
Spukhetti mit Tomatensoße.
Was steht an Draculas Gartentor?
„Vorsicht, bissiger Hausherr.“
Warum fährt das Skelett nicht Achterbahn?
Es hat keinen Mumm in den Knochen.
Warum hat die kleine Hexe ihren Bruder nicht in einen Frosch verwandelt?
Sie hat es versucht. Aber Mama meinte, man merkt keinen Unterschied.
Warum ist das Gespenst so blass?
Es wurde aus Versehen bei 90 Grad gewaschen.
Warum ist das Monster unter dem Kinderbett ausgezogen?
Es hat die Unordnung nicht mehr ausgehalten.
Wo bringt ein Vampir sein Erspartes hin?
Zur Blutbank.
Was macht ein Halloween-Kürbis am 1. November?
Er bewirbt sich als Suppe.
Warum hat das kleine Gespenst nach seinem ersten Auftritt geweint?
Das Publikum hat es ausgebuht. Dabei war das doch sein Text.
Warum hat die Mumie so wenig Freunde?
Sie ist zu sehr in sich selbst eingewickelt.
Warum braucht ein Skelett kein Xylophon?
Es spielt einfach auf seinen Rippen.
Warum hat der Vampir jeden Morgen eine schiefe Frisur?
Er sieht sich nicht im Spiegel. Seit 300 Jahren kämmt er nach Gefühl.
Papa schnitzt zwei Stunden an einem Kürbis. Das Kind ruft: „Wow, ist der gruselig!“
Papa: „Danke. Das sollte eigentlich eine Katze werden.“
Warum regt sich ein Gespenst so schnell auf?
Es geht sofort an die Decke. Und dann einfach durch.
Warum macht der Vampir nie Strandurlaub?
Er bekommt schon vom Urlaubsprospekt einen Sonnenbrand.
Wann fängt für Gespenster der Arbeitstag an?
Um Mitternacht. Die Geisterstunde ist bei ihnen Kernarbeitszeit.
Was ist für Eltern das Gruseligste an Halloween?
Kein Gespenst und kein Zombie. Sondern drei Kinder um neun Uhr abends, nach drei Tüten Süßigkeiten.
Woran merkt man im Supermarkt, dass bald Halloween ist?
Die Lebkuchen stehen schon seit sechs Wochen im Regal.
Halloween ist im Grunde ein Fest, an dem man sich gegenseitig ein bisschen erschreckt und danach gemeinsam lacht. Genau so funktioniert auch ein guter Witz. Erst baut sich eine kleine Spannung auf, dann kommt die Pointe, und die Spannung löst sich in Gelächter auf. Bei Gruselwitzen sieht man das besonders schön: Kinder halten bei der Frage nach dem Vampir kurz die Luft an, und beim Blutorangensaft ist die Angst schon wieder verflogen.
Dazu kommt, dass die Figuren schon bereitstehen. Geister, Hexen, Mumien, Skelette und Zombies kennt jedes Kind aus Büchern und Filmen, da muss man nichts erklären. Und jede Figur bringt ihre eigene Schwäche mit. Der Vampir verträgt keinen Knoblauch und sieht sich nicht im Spiegel, die Mumie ist ständig eingewickelt, das Skelett besteht nur aus Knochen. Aus genau diesen Eigenheiten entstehen die meisten Halloween-Witze.
Der Name ist eine Verkürzung von „All Hallows’ Eve“, dem Abend vor Allerheiligen. Die Wurzeln liegen in Irland, irische Auswanderer haben den Brauch dann in die USA mitgenommen. Dort wurde aus der ausgehöhlten Rübe, die man früher als Laterne benutzte, der Kürbis mit Grinsegesicht. In Deutschland ist Halloween erst seit den Neunzigerjahren richtig verbreitet. Inzwischen gehören Kostüme, geschnitzte Kürbisse und klingelnde Kinder für viele Familien fest zum Herbst.
Wer an Halloween Witze für Kinder sucht, will meistens zwei Dinge: Es soll ein bisschen schaurig klingen, aber danach soll niemand schlecht schlafen. Deshalb gibt es auf dieser Seite keine Gewalt und keine echten Schreckmomente. Der Vampir trinkt Saft, der Zombie ist einfach nur müde, und das Monster unter dem Bett zieht aus, weil es ihm dort zu unordentlich ist. Für Grundschulkinder ist das genau die richtige Dosis.
Kindergartenkinder verstehen vor allem kurze Fragen mit einer klaren Antwort, etwa die Spukhetti oder die Fledermaus, die einfach mal abhängen will. Wortspiele wie der Kürbis, dem ein Licht aufgeht, zünden eher bei Schulkindern. Wer noch mehr in dieser Richtung sucht, findet bei den Kinderwitzen und den Scherzfragen Nachschub, der das ganze Jahr über passt.
Für die Halloween-Party im Kindergarten oder in der Grundschule gibt es eine einfache Idee: Die Witze auf kleine Zettel schreiben, falten und in einen ausgehöhlten Kürbis legen. Jedes Kind zieht einen Zettel und liest die Frage vor, die anderen raten die Antwort. Wer richtig liegt, darf als Nächstes ziehen. Das dauert keine Viertelstunde, braucht kaum Vorbereitung, und am Ende kennt jedes Kind mindestens einen Witz, den es zu Hause weitererzählen kann.
Wenn an Halloween die Kinder klingeln, bleibt meistens nur Zeit für einen einzigen Satz. Dafür eignen sich kurze Halloween-Witze am besten: Frage stellen, Pointe abwarten, Süßigkeiten verteilen. Man kann daraus auch ein kleines Spiel machen. Statt „Süßes oder Saures“ heißt es dann „Süßes oder Witz“, und wer an der Tür einen Witz erzählt, bekommt ein Bonbon extra. Das sorgt für Gelächter im Treppenhaus, und die Kinder üben ganz nebenbei, vor fremden Leuten zu sprechen.
Halloween ist längst kein reines Kinderfest mehr. Auf Partys stecken Erwachsene oft mehr Arbeit ins Kostüm als in die Steuererklärung, und dazu gehört auch ein bisschen Humor. Die Witze auf dieser Seite sind deshalb so gebaut, dass die Großen auch etwas davon haben. Das Gespenst, für das die Geisterbahn einfach nur Arbeit ist, oder der Vampir, der sich seit Jahrhunderten nach Gefühl kämmt: Das sind Pointen, die Kinder lustig finden und Eltern noch ein bisschen lustiger.
Ein paar Witze sind ohnehin eher für Mama und Papa gedacht, auch wenn sie völlig harmlos sind. Wer schon einmal versucht hat, drei zuckersatte Kinder um neun Uhr abends ins Bett zu bringen, weiß, was an Halloween wirklich gruselig ist. Wer es insgesamt dunkler mag, schaut bei den makabren Witzen vorbei. Die sind allerdings nichts für Kinderohren.
Beim Erzählen hilft ein bisschen Theater. Licht dimmen, Taschenlampe unters Kinn, Stimme senken und die Frage ganz langsam stellen. Dann eine kurze Pause und die Pointe ganz normal hinterher, fast beiläufig. Gerade dieser Wechsel von schaurig zu albern macht den Witz aus. Wer auch die Pointe im Gruselton bringt, verschenkt den Effekt.
Mit Halloween beginnt die Zeit, in der man sich gern verkleidet. Keine zwei Wochen später startet am 11.11. die Karnevalssession, und manches Kostüm vom 31. Oktober bekommt dort gleich seinen zweiten Auftritt. Für diesen Übergang gibt es bei uns die passenden Karnevalswitze. Und wer zwischendurch einfach schnelle Pointen braucht, wird bei den kurzen Witzen fündig.
Bis dahin heißt es: Kürbis schnitzen, Kostüm anprobieren, Witze üben. Wer auf Nummer sicher gehen will, lernt zwei oder drei auswendig: einen für die Kleinen, einen für die Großen und einen als Reserve, falls jemand den ersten schon kennt. Und falls an der Tür doch mal jemand auf „Saures“ besteht, hat man mit einem guten Witz zumindest eine Antwort parat.