Was hat Silvester und Montag gemeinsam?
Man hofft dass danach alles besser wird.
Silvesterwitze für den letzten Abend im Jahr findest du hier: über gute Vorsätze, die bis zum 2. Januar halten, über Raketen, die erst um zwanzig nach zwölf fliegen, und über Familien, die um Mitternacht vom Stuhl ins neue Jahr springen. Die meisten sind kurz genug für die Minuten vor dem Countdown, ein paar passen auch noch zum Frühstück an Neujahr.
Was hat Silvester und Montag gemeinsam?
Man hofft dass danach alles besser wird.
Warum ist Silvester so laut?
Damit das neue Jahr weiß dass es ankommen soll.
Warum macht man sich Vorsätze für das neue Jahr?
Damit man im Januar schon was zum Bereuen hat.
Was ist der beliebteste Vorsatz zu Silvester?
"Ich nehme mir weniger vor." Scheitert am 2. Januar.
Was macht der Optimist zu Silvester?
Er freut sich auf das neue Jahr. Was macht der Pessimist? Er freut sich dass das alte vorbei ist.
Warum explodiert Feuerwerk?
Damit der Lärm ablenkt von den Vorsätzen die man noch nicht gebrochen hat.
Fragt die Frau: „Was wünschst du dir für das neue Jahr?"
"Das ich meine Vorsätze vom letzten Jahr noch weiß."
Warum trinkt man zu Silvester Sekt?
Weil er billiger ist als Champagner und niemand den Unterschied merkt.
Beim Wachsgießen kommt bei mir jedes Jahr ein formloser Klumpen raus.
Laut Beipackzettel heißt das: Das neue Jahr wird genau wie das alte.
Warum gießt man an Silvester heute Wachs statt Blei?
Damit die Zukunft nicht mehr so schwer wiegt.
Beim Raclette gibt es zwei Sorten Menschen: die, die ihr eigenes Pfännchen kennen.
Und die, die immer genau das Pfännchen rausziehen, das gerade fertig ist.
Warum gibt es an Silvester so oft Raclette?
Weil es das einzige Abendessen ist, das wirklich bis Mitternacht dauert.
Mein Nachbar kauft jedes Jahr Raketen für zweihundert Euro und filmt um Mitternacht alles mit dem Handy.
Angeschaut hat er die Videos noch nie. Es ist auch nur Rauch drauf.
Unser Hund verbringt den Jahreswechsel jedes Jahr unter dem Bett.
Je älter ich werde, desto besser verstehe ich ihn.
Was ist der Unterschied zwischen einem Kater und einem Neujahrskater?
Der eine will Futter. Der andere will einen Rollmops und dass alle leiser reden.
1. Januar: Ich fange mit Sport an.
2. Januar: Muskelkater. 3. Januar: Ich fange wieder mit dem Sofa an.
Was ist der Unterschied zwischen dem Fitnessstudio im Januar und im März?
Im März kennt man wieder jeden mit Vornamen.
Mein Vorsatz fürs neue Jahr: weniger Zeit am Handy.
Um 0:01 Uhr habe ich ihn in meiner Story gepostet. Um 0:15 Uhr habe ich nachgeschaut, wer ihn geliked hat.
Warum zählen an Silvester alle rückwärts?
Weil man wenigstens einmal im Jahr bei null anfangen will.
Warum gibt es an Silvester immer zwei Countdowns?
Einen im Fernsehen und einen von Onkel Bernd, der zehn Sekunden zu früh losgelegt hat.
Was ist der erste Fehler im neuen Jahr?
Beim Datum noch das alte Jahr hinschreiben. Bei mir hält sich das bis Ostern.
Bis wann darf man eigentlich noch „Frohes neues Jahr“ sagen?
Bis man jemanden zum ersten Mal wiedersieht. Bei meinem Zahnarzt also bis Oktober.
Warum isst mein Bruder sein Glücksschwein aus Marzipan schon vor Mitternacht?
„Sicher ist sicher. Im Bauch kann mir das Glück nicht mehr weglaufen.“
Um Mitternacht springt die ganze Familie vom Stuhl ins neue Jahr. Nur Opa bleibt sitzen.
„Ich schau mir das neue Jahr erst mal ein paar Tage an. Wenn es sich bewährt, komme ich nach.“
Warum sind an Silvester bei uns alle Berliner angebissen?
Papa hat den mit Senf gesucht.
Papa zündet an Silvester genau eine Rakete. Vorher liest er zehn Minuten die Anleitung, sucht die Taschenlampe und schickt alle fünf Meter zurück.
Als sie endlich fliegt, ist es zwanzig nach zwölf und alle anderen sind längst wieder drin.
Was sagt das alte Jahr um Mitternacht zum neuen?
„Viel Glück. Die Leute erwarten diesmal echt viel von dir.“
Kein Thema taucht in Silvesterwitzen so oft auf wie die guten Vorsätze. Fast jeder fasst welche, und fast jeder ahnt schon beim Aufschreiben, wie lange sie halten. Der Witz über den Vorsatz „Ich nehme mir weniger vor“, der trotzdem am 2. Januar scheitert, trifft deshalb alle am Tisch gleichzeitig, den Erzähler eingeschlossen. Am besten erzählst du ihn mit einem eigenen Beispiel als Einstieg, etwa den Laufschuhen vom letzten Januar, die seitdem ungetragen im Flur stehen. Dann wirkt er sympathisch und nicht belehrend.
Das zweite große Thema ist das Feuerwerk. In jeder Straße gibt es jemanden, der schon nachmittags den ersten Böller zündet, und den Vater, der für eine einzige Rakete zehn Minuten lang die Anleitung studiert. Wer seinen eigenen Papa darin wiedererkennt, findet bei den Papa-Witzen noch mehr davon. Für Kinder eignet sich die Frage, warum Silvester so laut ist. Die Antwort mit dem neuen Jahr, das sonst gar nicht merkt, dass es ankommen soll, verstehen schon Kindergartenkinder.
Ein Silvesterabend ist lang. Zwischen Abendessen und Mitternacht gibt es fast immer eine Phase, in der die Gespräche müde werden und die ersten heimlich aufs Handy schauen. So gegen elf kommen ein paar Witze deshalb am besten an, es ist noch genug Zeit und alle freuen sich über Abwechslung. Kurz vor zwölf hört dagegen keiner mehr richtig zu, weil alle ihre Gläser suchen und auf die Uhr starren. Dann passt höchstens noch ein Einzeiler, zum Beispiel der über Opa, der beim Sprung ins neue Jahr lieber sitzen bleibt, bis es sich bewährt hat.
Sind Kinder dabei, die zum ersten Mal bis Mitternacht aufbleiben dürfen, nimm die harmlosen Fragewitze. Den über Sekt, der billiger ist als Champagner, verstehen sie sowieso noch nicht. Für die Erwachsenen bleiben der Optimist, der sich aufs neue Jahr freut, und der Pessimist, der froh ist, dass das alte vorbei ist. Wenn am ersten Arbeitstag im Januar dann alles wieder beim Alten ist, helfen die Montagswitze. Im Rheinland geht es danach ohnehin nahtlos mit den Karnevalswitzen weiter.
Silvester ist die Nacht, Neujahr ist der Morgen danach, und der hat seinen ganz eigenen Humor. Neujahrswitze drehen sich weniger ums Feuerwerk als um das, was davon übrig bleibt: den Kater, die Raclette-Reste im Kühlschrank und das Gefühl, dass das neue Jahr dem alten erstaunlich ähnlich sieht. Wer um Mitternacht noch Witze über Vorsätze erzählt hat, braucht am nächsten Morgen andere.
Fast jede Familie hat ihre festen Rituale. Früher wurde Blei gegossen, heute ist es Wachs, und wer in seinem Klumpen ein Schiff oder ein Herz erkennt, hat vor allem viel Fantasie. Dazu kommen das Glücksschwein aus Marzipan, der Countdown, bei dem immer einer zu früh losbrüllt, und das Raclette, bei dem man drei Stunden am Tisch sitzt und am Ende trotzdem diskutiert, wer das letzte Pfännchen bekommt. Aus genau solchen Szenen entstehen die besten Witze zu Neujahr, weil jeder sie aus dem eigenen Wohnzimmer kennt.
Wer an Neujahr Witze erzählen will, macht das am besten beim späten Frühstück. Kurz, ruhig und nicht zu laut, denn einige am Tisch sind noch empfindlich. Dafür eignen sich kurze Witze besser als lange Geschichten. Und wer die Feiertage noch einmal Revue passieren lassen will, findet bei den Weihnachtswitzen alles, was eine Woche vorher passiert ist.