Warum haben Menschen Angst das Handy zu verlieren?
Weil darauf mehr steht als im Kopf.
Handywitze handeln von dem Gerät, das wir morgens als Erstes und abends als Letztes in der Hand halten. Es geht um leere Akkus, gelesene Nachrichten ohne Antwort, die Suche nach WLAN und Gespräche mit Leuten, die nur kurz aufs Display schauen wollten. Die meisten Witze treffen Jugendliche genauso wie ihre Großeltern, weil sich jeder irgendwo wiedererkennt.
Warum haben Menschen Angst das Handy zu verlieren?
Weil darauf mehr steht als im Kopf.
Was macht man wenn das Handy auf 1 % ist?
Panik. Echte Panik.
Fragt Opa: „Was machst du da?"
"Nichts." "Auf dem Handy?" "Ja." "Das sieht nach was aus." "Ich weiß."
Warum legt man das Handy nicht weg?
"Ich warte auf eine wichtige Nachricht." Das sagt man immer.
Was macht ein Handy wenn es nass wird?
Es stirbt. Und man merkt wie abhängig man ist.
Warum fotografiert man das Essen bevor man es isst?
Damit man Beweise hat. Für wen auch immer.
Was ist der Unterschied zwischen einem Handy von heute und vor zehn Jahren?
Heute macht es mehr. Und man schläft weniger.
Was ist der erste Gedanke morgens?
Früher: Kaffee. Heute: Handy.
Warum schaut man auf das Handy wenn es langweilig ist?
Und wenn es nicht langweilig ist. Und morgens. Und nachts. Und beim Essen.
Fragt das Kind: „Wie habt ihr früher ohne Handy gelebt?"
"Gut." Kurze Pause. "Glaube ich."
Fragt jemand: „Hast du meine Nachricht gelesen?"
"Ja." "Warum hast du nicht geantwortet?" "Ich hab nachgedacht." Das stimmt manchmal.
Warum hat das Handy einen Akku?
Damit man weiß wann man aufhören muss. Hört man trotzdem nicht auf.
Was ist das Erste was man macht wenn man irgendwo ankommt?
"Habt ihr WLAN?"
Fragt der Arzt: „Wie lange schauen Sie täglich auf den Bildschirm?"
"So zwei Stunden." Das ist die Antwort die man gibt.
Fragt die Mutter: „Kannst du mal kurz ohne Handy sein?"
"Ja." Drei Minuten später.
Was macht man wenn das Handy klingelt?
Schauen wer es ist. Nicht rangehen. Später eine Nachricht schicken: "War gerade beschäftigt."
Gestern hab ich zehn Minuten lang mein Handy gesucht.
Mit der Taschenlampe. Vom Handy.
Mein Handy hat Gesichtserkennung.
Morgens um sechs tut es trotzdem so, als hätte es mich noch nie gesehen.
Früher hing das Telefon an der Wand.
Heute hängen wir am Telefon.
Mein Handy ist so alt,
die Updates kommen per Post.
Ich wollte dem Erfinder der Autokorrektur mal so richtig die Meinung schreiben.
Abgeschickt wurde: „Danke für alles, du Engel.“
Der beste Handywitz ist einer, bei dem man ertappt grinst. Die Mutter fragt, ob man mal kurz ohne Handy sein kann. Antwort: „Ja.“ Drei Minuten später. Mehr braucht es nicht, jeder weiß, wie die Szene weitergeht. Die Witze auf dieser Seite zielen selten auf andere, meistens trifft es den, der gerade lacht. Wer bei einem Akkustand von einem Prozent ruhig bleibt, darf sich gern bei uns melden. Dabei geht es um alte Handys mit Tasten genauso wie um Smartphones, die man ständig sucht, obwohl man sie gerade in der Hand hält.
Gut funktionieren auch die kleinen Ausreden aus dem Handyalltag. Man wartet auf eine wichtige Nachricht, man hat die Nachricht gelesen und nur noch nachgedacht, man geht nicht ran und schreibt später, man sei gerade beschäftigt gewesen. Diese Sätze hat jeder schon mal gesagt, deshalb muss man bei solchen Witzen nichts aufbauen. Das Wiedererkennen erledigt die Arbeit.
Neben den Gewohnheiten nimmt sich ein Teil der Witze die Technik selbst vor. Da ist die Autokorrektur, die aus einer wütenden Nachricht ein Dankeschön macht, oder die Gesichtserkennung, die einen morgens um sechs nicht wiedererkennen will. Wer schon mal eine Nachricht mit einem peinlichen Tippfehler verschickt hat, weiß, wie nah diese Witze an der Wirklichkeit liegen. Auch alte Geräte bekommen ihre Pointe: Ein Handy, dessen Updates per Post kommen, liegt vermutlich in mancher Küchenschublade.
Kaum ein Thema bringt die Generationen so zuverlässig zusammen. Opa fragt den Enkel, was er da macht. „Nichts.“ „Auf dem Handy?“ „Ja.“ Diese Unterhaltung hat vermutlich schon an jedem zweiten Küchentisch stattgefunden. Umgekehrt lachen Jugendliche über Großeltern, die das Handy mit ausgestrecktem Arm halten oder Sprachnachrichten in Romanlänge schicken. Mehr davon gibt es bei den Opa-Witzen und den WhatsApp-Witzen. Für Kinder, die gerade ihr erstes Handy bekommen, sind solche Witze übrigens ein guter Anlass, über Bildschirmzeit zu reden, ohne gleich eine Predigt zu halten.
Ein Tipp für den Familientisch: Handywitze erzählt man am besten, wenn gerade alle aufs Display schauen. Der Satz „Früher hing das Telefon an der Wand, heute hängen wir am Telefon“ wirkt dann doppelt, vor allem wenn du ihn sagst, ohne selbst vom Handy hochzuschauen. Kinder mögen besonders den Witz, in dem jemand sein Handy mit der Taschenlampe vom Handy sucht, weil sie den Fehler sofort sehen. Bei Witzen über Bildschirmzeit oder über die Frage des Arztes, wie lange man jeden Tag aufs Handy schaut, fühlen sich dagegen eher die Erwachsenen angesprochen. Die geschönte Antwort „So zwei Stunden“ kennt jeder von sich selbst.
Das Handy ist meistens nur das Werkzeug. Was darauf passiert, hat bei uns eigene Kategorien bekommen. Bei den Social-Media-Witzen geht es um Likes und Kommentare, und die Influencer-Witze nehmen Leute auf die Schippe, die mit dem Handy ihr Geld verdienen. Wer sein Smartphone inzwischen öfter um Rat fragt als seine Freunde, findet bei den KI-Witzen die nächste Stufe. Und wer das Handy vor allem für Videokonferenzen braucht, landet bei den Zoom-Witzen und ihren Kameras, die immer im falschen Moment angehen.