Die Tochter fragt beim Abendessen: „Mama, warum hast du eigentlich Papa geheiratet?“
Mama: „Ach, das fragst du dich also auch?“
Familienwitze handeln von den Menschen, die man sich nicht aussuchen kann und trotzdem jeden Sonntag am Tisch hat. Eltern, Kinder, Geschwister, Großeltern und die übrige Verwandtschaft liefern genug Stoff für Pointen, vom Rosenkohl beim Mittagessen bis zum Familienfoto im Urlaub. Alle Witze hier sind familientauglich, du kannst sie also auch erzählen, wenn Oma und die Kleinen mit am Tisch sitzen.
Die Tochter fragt beim Abendessen: „Mama, warum hast du eigentlich Papa geheiratet?“
Mama: „Ach, das fragst du dich also auch?“
Beim Sonntagsbesuch fragt Opa den Enkel: „Na, was macht die Schule?“
„Die steht noch, Opa. Ich hab heute Morgen extra nachgeguckt.“
Mama schreibt in die Familiengruppe: „Wer hat die letzte Milch getrunken?“
Papa schickt einen Daumen. Der Sohn fragt: „Welche Milch?“ Und die Tochter hat die Gruppe gerade stummgeschaltet.
Was ist der Unterschied zwischen einem Urlaub und einer Reise mit Kindern?
Vom Urlaub kommt man erholt zurück.
Für den Familienurlaub packt Mama zwei Wochen lang Koffer, Taschen und eine Kiste mit Proviant.
Papa packt in zehn Minuten. Am Strand fragt er dann, ob jemand seine Badehose gesehen hat.
Warum schneidet Mama den Nachtisch inzwischen mit dem Lineal?
Damit die Kinder nicht mehr über die Größe der Stücke streiten. Jetzt streiten sie über die Streusel.
Die große Schwester sagt zum kleinen Bruder: „Du warst übrigens ein Wunschkind.“ „Echt?“
„Klar. Ich hab mir einen Hund gewünscht.“
Opa erzählt beim Familienfest zum fünften Mal, wie er Oma kennengelernt hat.
Oma verbessert ihn zum fünften Mal. Jedes Mal an einer anderen Stelle.
Was ist der Unterschied zwischen Eltern und Großeltern?
Eltern sagen: „Nein.“ Großeltern sagen: „Aber nicht Mama verraten.“
Oma passt am Wochenende auf die Enkel auf. Die Eltern haben ihr eine Liste dagelassen: kein Zucker, kein Fernsehen, um acht ins Bett.
Am Sonntag finden sie die Liste wieder. Als Papierflieger.
Woran erkennt man eine richtig große Familienfeier?
Am Katzentisch sitzt seit zwanzig Jahren derselbe Cousin. Inzwischen mit Frau und zwei Kindern.
Der Kleine schiebt seit zehn Minuten den Rosenkohl über den Teller. Papa: „Iss das, das ist gesund.“
„Dann iss du ihn doch, Papa. Du bist älter, du brauchst das dringender.“
Wie lange dauert es, ein Kind ins Bett zu bringen?
Fünf Minuten. Plus Durst, Klo, noch eine Geschichte, noch mal Durst und eine sehr wichtige Frage über Dinosaurier.
Was machen Eltern, wenn es im Kinderzimmer plötzlich ganz still wird?
Sie rennen los. Stille ist das lauteste Geräusch, das Kinder machen können.
Woran erkennt man, dass der Sohn ein Teenager geworden ist?
Er antwortet nur noch mit Lauten. „Hm“ heißt ja, „Mh“ heißt nein, und „Hmmm“ heißt, dass er gar nicht zugehört hat.
Der Sohn ruft aus dem Flur: „Mama, ich finde meine Turnschuhe nicht!“
Mama: „Wenn ich jetzt komme und sie finde …“ Zwei Sekunden später sind die Schuhe da.
Der Enkel schaut sich alte Fotos an und fragt: „Opa, warst du früher auch mal ein Kind?“ „Natürlich.“
„Und hattet ihr damals schon Farben?“
Oma strickt jedem Enkel zu Weihnachten einen Pullover. Die Größe schätzt sie nach Gefühl.
Der Kleinste trägt seinen als Kleid, der Größte seinen als Stirnband.
Was bringen Kinder vom Strandurlaub mit nach Hause?
Muscheln, Steine und Sand. Den Sand vor allem in den Schuhen, im Auto und drei Wochen später noch im Teppich.
Familienfoto im Urlaub, 37. Versuch.
Endlich lächeln alle, keiner blinzelt, die Haare sitzen. Nur der Hund hat sich umgedreht.
Die große Schwester erklärt dem kleinen Bruder: „Wenn man lügt, wird die Nase länger.“
Seitdem misst er jeden Morgen nach. Bei ihr.
Das Baby schreit die ganze Autofahrt über. Auf dem Parkplatz schläft es endlich ein.
Jetzt sitzt die ganze Familie zwei Stunden im Auto und flüstert.
Warum steht bei jeder Familienfeier ein Nudelsalat auf dem Buffet?
Es stehen sogar drei. Abgesprochen hatte sich vorher keiner.
Kaffeebesuch bei der Verwandtschaft. Der Kleine schaut die Tante lange an und fragt laut: „Mama, ist das die Tante, die immer alles besser weiß?“
Mama: „Möchte noch jemand Kuchen?“
Warum spielt die Familie an Weihnachten kein „Mensch ärgere dich nicht“ mehr?
Beim letzten Mal ging es um eine einzige rausgeworfene Figur. Onkel Rudi und Tante Heike reden seitdem nur noch über Oma miteinander.
„Papa, darf ich noch fünf Minuten aufbleiben?“ „Nein.“ „Bitte!“ „Nein.“ „Nur ganz kurz!“
Zwanzig Minuten später gibt Papa nach. Die fünf Minuten sind da längst rum.
Was ist der Unterschied zwischen dem ersten und dem dritten Kind?
Fällt beim ersten der Schnuller runter, wird er abgekocht. Beim zweiten wird er abgespült. Beim dritten pustet man kurz drauf.
Die Vierjährige hat heute 213 Mal „Warum?“ gefragt.
Mama hat mitgezählt. Ab Nummer 40 hieß die Antwort nur noch „Darum“.
Wie trifft eine Familie mit drei Kindern im Urlaub eine Entscheidung?
Jeder sagt, worauf er keine Lust hat. Was übrig bleibt, ist Eis essen. Und zwar jeden Tag.
Was erben jüngere Geschwister von den älteren?
Die Jacke, das Fahrrad und bei der Klassenlehrerin einen gewissen Ruf.
Bei kaum einem Thema nicken so viele Leute beim Zuhören wie bei der eigenen Familie. Nimm den Witz mit dem Schnuller. Beim ersten Kind wird er abgekocht, beim dritten nur noch kurz abgepustet. Wer selbst mehrere Kinder hat, lacht darüber, weil er sich ertappt fühlt. Und wer ein jüngeres Geschwisterkind hat, versteht plötzlich, warum die Eltern beim Nesthäkchen so viel entspannter waren.
Witze über Familie funktionieren fast immer über das Wiedererkennen. Das Kind, das zum Schlafengehen fünfmal Durst hat, gibt es in jeder Wohnung. Die Großeltern, die beim Babysitten die Regeln der Eltern großzügig auslegen, ebenfalls. Wer gern aus Sicht der Erwachsenen lacht, findet bei den Elternwitzen mehr über Hausaufgaben, Erziehung und Kinderzimmer. Die Perspektive der Kleinen gibt es bei den Kinderwitzen, die sich auch gut zum Selbsterzählen eignen.
Diese Seite ist so etwas wie der große Esstisch, an dem alle zusammensitzen. Wer sich für einen Teil der Familie besonders interessiert, findet eigene Sammlungen. Bei den Papa-Witzen geht es um Grillzangen, Navis und Wortspiele, über die nur Papa selbst lacht. Die Geschwisterwitze drehen sich um Streit, Petzen und die ewige Frage, wer angefangen hat. Die Großeltern haben mit den Opa-Witzen und den Oma-Witzen gleich zwei eigene Ecken, in denen es um Fernseher, Strickzeug und gut gemeinte Ratschläge geht.
Auf Geburtstagen, an Weihnachten oder bei der Goldenen Hochzeit sitzen oft vier Generationen an einem Tisch. Ein Witz für diese Runde sollte vom Enkel bis zur Uroma verständlich sein und niemanden bloßstellen, der gerade mit am Tisch sitzt. Am sichersten sind Witze über Situationen statt über einzelne Personen. Der Nudelsalat, den drei Leute mitgebracht haben, trifft niemanden persönlich. Trotzdem schauen alle kurz zu der Tante, die immer einen dabeihat.
Ein guter Trick ist es, die Kinder erzählen zu lassen. Der Rosenkohl-Witz klingt aus dem Mund eines Achtjährigen gleich doppelt so frech, und übel nimmt ihn trotzdem keiner. Lass das Kind den Witz vorher ein- oder zweimal üben, damit die Pointe sitzt. Bei Witzen über die angeheiratete Verwandtschaft ist dagegen Vorsicht angesagt. Die Schwiegermutterwitze sind harmlos, aber nur dann lustig, wenn die Schwiegermutter selbst mitlacht. Das sollte man vorher wissen und nicht erst beim Kaffee herausfinden.
Wer auf der Familienfeier eine kurze Rede halten muss, wird mit einem Witz am Anfang die erste Nervosität los. Zur Goldenen Hochzeit passt zum Beispiel der Opa, der zum fünften Mal erzählt, wie er Oma kennengelernt hat, während sie ihn jedes Mal an einer anderen Stelle verbessert. Danach kannst du direkt zur echten Geschichte der beiden überleiten. Achte nur darauf, dass der Witz zum Paar passt und nicht länger dauert als die eigentliche Rede.
Ein eigenes Kapitel ist der Familienurlaub. Zwei Wochen am Meer bedeuten für Eltern oft mehr Planung als jede Arbeitswoche, und daraus entstehen die besten Geschichten. Mama packt seit Tagen, Papa in zehn Minuten, und am Strand fehlt dann seine Badehose. Der Sand, der drei Wochen später noch im Teppich steckt, ist für viele Familien das eigentliche Urlaubsandenken. Und wer schon einmal mit drei Kindern ein Restaurant für den Abend gesucht hat, weiß, warum am Ende doch wieder Pizza auf dem Tisch steht.
Diese lustigen Familienwitze eignen sich gut für die lange Fahrt in den Süden. Einer liest vor, die anderen raten die Pointe, und wenn alle Witze durch sind, ist schon ein gutes Stück der Strecke geschafft. Auf der Rückbank kommen vor allem die Geschwisterwitze gut an, weil die Betroffenen ja direkt nebeneinandersitzen. Wer danach noch Beschäftigung braucht, macht mit Rätseln weiter, bis das erste Kind fragt, wann man endlich da ist.
Viele Witze auf dieser Seite können Kinder selbst erzählen, und das tun sie besonders gern, wenn es um ihre Eltern geht. Der Rosenkohl, das Wunschkind und die Turnschuhe im Flur sind schnell gelernt, und beim nächsten Besuch bei Oma hat das Kind dann seinen kleinen Auftritt. Bei den Teenager-Lauten und dem Schnuller lachen dagegen eher die Erwachsenen, weil sie wissen, wie viel Wahrheit darin steckt.
Familienwitze leben davon, dass sich jeder ein bisschen ertappt fühlt und trotzdem mitlachen kann. Schwierig wird es, wenn ein Witz auf einen bestimmten Menschen am Tisch zielt. Witze über das Gewicht einer Tante, die Scheidung des Cousins oder Opas Hörgerät haben bei der Familienfeier nichts verloren, auch wenn sie vorher im Kopf noch so lustig klangen.
Bei Kindern lohnt sich ein Blick darauf, wer gerade die Pointe abbekommt. Der Witz vom Wunschkind ist harmlos, solange der kleine Bruder ihn selbst lustig findet. Wenn er ihn zum zehnten Mal hören muss und dabei immer kleiner wird, ist es Zeit für einen anderen. Wir haben die Witze auf dieser Seite so ausgesucht, dass sie niemanden vorführen. Am schlechtesten kommen dabei übrigens die Eltern weg, und das finden wir ganz in Ordnung.