Fragt jemand den Berliner: „Mögen Sie Berlin?"
"Ick wohn hier. Is det ne Antwort?"
Fragt jemand den Berliner: „Mögen Sie Berlin?"
"Ick wohn hier. Is det ne Antwort?"
Berliner zum Zugezogenen: „Woher kommen Sie?"
"Aus Bayern." "Ach so. Und warum?"
Warum dauert alles in Berlin länger?
Das nennt sich Lebensqualität.
Ein Berliner betritt ein Restaurant. Kellner: „Was darf es sein?"
"Na was denken Sie denn."
Was sagt der Berliner zum Abschied?
"Tschüss." Das ist mehr als er manchmal beim Hallo sagt.
Was sagt der Berliner wenn er begeistert ist?
"Joa. Geht so."
Was ist die Berliner Art zu lächeln?
Nicht sauer schauen.
Warum gibt es so viele Baustellen in Berlin?
Das fragen sich alle. Auch die Berliner.
Warum sagt der Berliner nie bitte?
"Det is keen Befehl, det is ne Frage. Reicht det nich?"
Warum lebt der Berliner so gerne in Berlin?
Er hat sich dran gewöhnt. Und woanders wäre er auch nicht glücklicher.
Was ist das Berliner Nationalgetränk?
Berliner Weiße mit Schuss. Und Kaffee. Viel Kaffee.
Warum ist der Berliner immer ehrlich?
Er ist nicht ehrlich. Er ist einfach zu müde um zu lügen.
Was macht den Berliner glücklich?
Wenn der S-Bahn-Ausfall pünktlich angekündigt wird.
Fragt ein Tourist den Berliner: „Wie komme ich zum Brandenburger Tor?"
"Mit den Beinen."
Ein Berliner zieht nach München. Kommt nach einem Jahr zurück.
"Und? Wie war München?" "Zu nett. Konnte keinem trauen."
Der Berliner gilt als direkt. Manche sagen unhöflich, manche sagen ehrlich, und die Berliner selbst sagen sie sagen einfach was sie denken. Das stimmt meistens. Und diese Direktheit ohne Filter ist der Kern aller guten Berliner Witze. Kein Blatt vor den Mund, kein unnötiger Konjunktiv, kein "vielleicht könnten Sie möglicherweise". Nur klare Ansage.
Berlin ist auch eine Stadt der Zugezogenen. Jeder kommt irgendwoher, keiner will zugeben dass er Berliner geworden ist und gleichzeitig will jeder dazugehören. Diese Spannung zwischen Herkunft und Ankunft ist ein unterschätztes Berliner Witzthema.
Was den Berliner besonders macht ist das Understatement. Wenn ein Berliner sagt "geht so" meint er vielleicht sehr gut. Wenn er "joa" sagt ist das volle Zustimmung. Und wenn er gar nichts sagt ist er entweder begeistert oder schläft. Berliner Witze spielen oft mit dieser Übersetzungsarbeit zwischen dem was gesagt und was gemeint wird.
Im Vergleich zu Bayernwitzen die aus Selbstbewusstsein entstehen kommt der Berliner Witz aus Pragmatismus. Und DDR-Witze haben eine ähnliche Direktheit weil sie aus echter Erfahrung kommen. Beide lohnen sich als Ergänzung.
Kaum ein Berliner Klischee ist so beständig wie die Baustelle. Der Flughafen BER brauchte über zwanzig Jahre länger als geplant. Die meisten Berliner haben das mit einem knappen Kommentar quittiert und sind weitergelaufen. Das ist keine Gleichgültigkeit. Das ist Überlebensstrategie in einer Stadt die sich permanent neu erfindet.