Warum dürfen Blinde keine Witze über Blinde machen?
Weil sie die Reaktionen nicht sehen können.
Warum dürfen Blinde keine Witze über Blinde machen?
Weil sie die Reaktionen nicht sehen können.
Wie viele Bischöfe braucht man, um eine Glühbirne zu wechseln?
Keinen. Man versetzt sie einfach in eine andere Gemeinde.
Wie viele Tote gab es beim Bahnunglück?
Fünfzig – und ein paar Zerquetschte.
Was ist der Unterschied zwischen einem Schneemann und einer Schneefrau?
Schneebälle.
Mein Arzt sagt ich soll mehr Ballaststoffe zu mir nehmen.
Ich habe jetzt einen Kaktus gegessen. Ballast war dabei, Stoffe auch.
Mein Opa starb friedlich im Schlaf.
Seine Mitfahrer auf der Autobahn weniger.
Was bleibt dem Papst um beruflich aufzusteigen?
Sterben.
Wie nennt man ein Nilpferd das auf einen zurennt?
Spät.
Was sagt der Arzt wenn jemand aus dem Fenster gesprungen ist?
"Ich habe gesagt: nehmen Sie die Tropfen!"
Ein Einarmiger geht in eine Secondhandladen.
"Alles halbiert?" fragt er. "Nein," sagt die Verkäuferin, "aber die Hemden schon."
Der Fluglehrer erklärt: „Bei tausend Metern ziehen Sie die Reißleine. Öffnet sich der Fallschirm nicht, ziehen Sie den Notschirm.“ „Und wenn der auch nicht aufgeht?“
„Dann bringen Sie ihn einfach zurück. Wir tauschen ihn selbstverständlich um.“
Mein Großvater hatte das Herz eines Löwen.
Und lebenslang Hausverbot im Zoo.
Ein alter Mann liegt im Sterben. Da steigt ihm aus der Küche der Duft von seinem Lieblingskuchen in die Nase. Mit letzter Kraft schleppt er sich hinüber und greift nach einem Stück.
Seine Frau haut ihm auf die Finger: „Finger weg, der ist für die Beerdigung!“
„Herr Doktor, wie lange habe ich noch?“ „Zehn.“ „Zehn was? Jahre? Monate? Wochen?“
„Neun, acht, sieben …“
Ich habe verfügt, dass meine Asche im Baumarkt verstreut wird.
So besuchen mich meine Söhne wenigstens jeden Samstag.
Warum steht um jeden Friedhof eine Mauer?
Weil die Leute sterben, um da reinzukommen.
Was ist das Letzte, was einer Fliege durch den Kopf geht, wenn sie gegen die Windschutzscheibe knallt?
Ihr Hintern.
Alle Pilze sind essbar.
Manche allerdings nur einmal.
Kurz vor ihrem Tod sagt Gertrud zu ihrem Mann: „Wenn ich nicht mehr da bin, heiratest du die Gerda.“ „Die Gerda? Die konntest du doch nie leiden!“
„Eben.“
Der Sensenmann arbeitet jetzt wie ein Paketdienst. Morgens kommt eine Nachricht: „Abholung heute zwischen 8 und 18 Uhr.“
Und wenn man nicht zu Hause ist, nimmt er den Nachbarn.
Vor der Operation fragt der Patient nervös: „Wie stehen meine Chancen, Herr Doktor?“ „Sehr gut. Von hundert Leuten überleben diese Operation nur zwei.“ „Und das nennen Sie sehr gut?“
„Aber ja. Die letzten achtundneunzig sind mir alle gestorben.“
Lebe jeden Tag, als wäre es dein letzter.
Irgendwann hast du recht.
Der Bestatter fragt die Witwe: „Möchten Sie Ihren Mann beerdigen oder einäschern lassen?“
„Beides. Sicher ist sicher.“
Ein Mann geht nachts über den Friedhof und hört ein Klopfen. Zitternd folgt er dem Geräusch und findet einen alten Mann, der mit Hammer und Meißel an einem Grabstein arbeitet. „Haben Sie mich erschreckt! Was machen Sie denn um diese Uhrzeit hier?“
„Diese Trottel haben meinen Namen falsch geschrieben.“
Was steht auf dem Grabstein einer Putzfrau?
„Sie kehrt nie wieder.“
Der Tod ist nicht das Ende.
Danach kommt noch der Streit ums Erbe.
Ein Mann kniet an einem Grab und schluchzt: „Warum bist du nur so früh gestorben? Warum?“ Ein Spaziergänger bleibt stehen und fragt mitfühlend: „Ihre Frau?“
„Nein. Der erste Mann meiner Frau.“
Was ist das Schöne am hundertsten Geburtstag?
Es gibt kaum noch Gruppenzwang.
Drei Freunde unterhalten sich darüber, was die Leute einmal an ihrem offenen Sarg sagen sollen. Der Erste: „Er war ein großartiger Arzt und ein treuer Familienmensch.“ Der Zweite: „Er war ein Lehrer, der viele junge Menschen geprägt hat.“ Der Dritte überlegt kurz.
„Mir würde schon reichen: Guckt mal, er bewegt sich!“
Mein Ururgroßvater wusste auf den Tag genau, wann er sterben würde.
Der Richter hatte es ihm gesagt.
Seit meine Frau eine Lebensversicherung auf mich abgeschlossen hat, ist sie richtig fürsorglich.
Bei jedem Gewitter fragt sie, ob ich nicht mal nach der Antenne auf dem Dach sehen will.
Bei der Trauerfeier lobt der Pfarrer den Verstorbenen über den grünen Klee: liebevoller Ehemann, fürsorglicher Vater, fleißig, großzügig, nie ein lautes Wort. Die Witwe stößt ihren Sohn an.
„Geh mal nach vorne und schau nach, ob da wirklich Papa im Sarg liegt.“
Der kleine Kannibale mault beim Abendessen: „Mama, ich mag Onkel Otto nicht.“
„Dann lass ihn liegen und iss wenigstens die Kartoffeln.“
Zwei alte Fußballfreunde versprechen sich: Wer zuerst stirbt, meldet sich beim anderen und erzählt, ob im Himmel Fußball gespielt wird. Kurz darauf stirbt Heinz. Eine Woche später erscheint er seinem Freund im Traum: „Ich hab eine gute und eine schlechte Nachricht. Die gute: Hier oben wird jeden Samstag gespielt, auf bestem Rasen.“ „Und die schlechte?“
„Du stehst am Samstag in der Startelf.“
Wie nennt man einen Heimwerker, der Gebrauchsanleitungen für überflüssig hält?
Erblasser.
Kurz vor seinem Tod hat mir Onkel Heinz zwei wichtige Ratschläge gegeben. Erstens: Verrate nie alles, was du weißt.
Den zweiten hat er mit ins Grab genommen.
Helga ruft bei der Zeitung an, um eine Todesanzeige für ihren Mann aufzugeben. „Was soll denn drinstehen?“ „Karl ist tot.“ „Nur das? Bis sechs Wörter kostet es aber dasselbe.“ Helga überlegt kurz.
„Gut. Dann schreiben Sie: Karl ist tot. Golf zu verkaufen.“
Ich habe meinen Körper der Wissenschaft vermacht.
Die Uni hat sich höflich bedankt und gefragt, ob es nicht auch Geld sein darf.
Ein Mann kommt in die Hölle und darf sich seine Strafe selbst aussuchen. Hinter der ersten Tür stehen die Leute barfuß auf glühenden Kohlen. Hinter der zweiten sitzen sie in einer Eigentümerversammlung, die nie zu Ende geht. Hinter der dritten stehen alle bis zu den Knien in Jauche, trinken aber gemütlich Kaffee. „Die hier nehme ich“, sagt der Mann. Kaum hat er seinen Becher in der Hand, kommt eine Durchsage.
„Kaffeepause vorbei! Alle wieder in den Kopfstand!“
Tante Hilde geht zu jeder Beerdigung im Ort, auch wenn sie den Verstorbenen kaum kannte.
„Wenn ich nicht zu deren Beerdigung gehe, kommen die auch nicht zu meiner.“
Was sind die berühmtesten letzten Worte an Silvester?
„Die ist nicht losgegangen. Ich guck mal nach.“
Zwei Bergsteiger am Gletscher. Einer stürzt in eine Spalte. Der andere ruft hinunter: „Lebst du noch?“ „Ja!“ „Hast du dir was gebrochen?“ „Beide Beine!“ „Ich werf dir das Seil runter, halt dich fest!“ „Geht nicht, die Arme sind auch gebrochen!“ „Dann beiß ins Seil, ich zieh dich hoch!“ Meter für Meter zieht er den Kollegen nach oben. Kurz vor der Kante ruft er: „Geht’s noch?“
„Jaaaaaaaaa …“
Testamentseröffnung beim Notar. Die ganze Verwandtschaft sitzt erwartungsvoll da. Der Notar liest vor: „Ich, Werner Krause, bin im Vollbesitz meiner geistigen Kräfte und …“
„… habe mein Geld bis zum letzten Cent selbst ausgegeben.“
Vor Gericht befragt der Verteidiger den Pathologen: „Haben Sie vor der Obduktion den Puls geprüft?“ „Nein.“ „Die Atmung?“ „Nein.“ „Dann ist es also möglich, dass der Mann noch gelebt hat, als Sie angefangen haben?“
„Eher nicht. Sein Gehirn stand in einem Glas auf meinem Schreibtisch. Aber gut, als Anwalt hätte er vielleicht noch arbeiten können.“
Frau Schmitz beschwert sich beim Bestatter: „Mein Mann liegt im braunen Anzug im Sarg. Er wollte aber unbedingt im blauen beerdigt werden.“ Am nächsten Morgen trägt er tatsächlich den blauen. „Wie haben Sie das denn so schnell hinbekommen?“
„Nebenan lag ein Herr im blauen Anzug, der wollte unbedingt im braunen beerdigt werden. Da haben wir einfach die Köpfe getauscht.“
Was unterscheidet die katholische Kirche von einem Aktenvernichter?
Der Aktenvernichter gibt wenigstens zu, dass er Sachen verschwinden lässt.
Ein Witz über ein dunkles Thema ist noch lange kein schwarzer Humor. Guter schwarzer Humor hat eine echte Pointe, eine Wendung die überrascht und das Dunkle auf eine Art beleuchtet die man nicht erwartet hat. Der Schock allein reicht dafür nicht. Schwarzer Humor entsteht erst mit dem Lacher danach. Bei den Witzen auf dieser Seite fragt man sich oft, ob man darüber eigentlich lachen darf, und tut es dann trotzdem.
Für viele ist schwarzer Humor eine Bewältigungsstrategie. Wer über den Tod, über Krankheit oder über das Scheitern lacht, nimmt diesen Dingen einen Teil ihrer Bedrohlichkeit. Mit Respektlosigkeit hat das wenig zu tun, es ist einfach menschlich. Wohl auch deshalb wird schwarzer Humor schon so lange erzählt, und das längst nicht nur bei uns.
Oft werden schwarzer Humor und Trockenhumor in einen Topf geworfen. Trockenhumor ist ein Ton, lakonisch und unaufgeregt. Schwarzer Humor ist ein Thema, es geht um dunkle und tabuisierte Inhalte. Natürlich kann ein Witz beides sein: schwarz im Inhalt und trocken im Ton. Dann ist er oft besonders treffsicher.
Von Anti-Witzen unterscheidet sich schwarzer Humor ebenfalls klar: Anti-Witze verweigern bewusst die Pointe. Schwarze Witze haben immer eine. Sie sitzt nur an einer Stelle, wo man sie nicht erwartet.
Auf Witzbold.de gilt eine klare Haltung: Schwarzer Humor darf dunkel sein, darf unbequem sein und darf auch mal wehtun. Er darf aber keine echten Personen angreifen, keine Gruppen diskriminieren und keine realen Tragödien verharmlosen. Die Pointe muss aus dem Witz selbst kommen und nicht aus der Demütigung anderer. Das ist ein höherer Anspruch, als es klingt, und nach diesem Maßstab wählen wir die Witze für diese Seite aus.
Verwandte Kategorien die ähnlich ticken: Trockenhumor für den sachlichen Ton, Beamtenwitze für institutionellen Zynismus, und Flachwitze wenn man die Energie runterfahren will.