Banker zum Kunden: „Ihr Konto ist im Minus."
"Das weiß ich." – "Wir berechnen dafür Gebühren." – "Wofür?" – "Für die Benachrichtigung."
Bankerwitze sind die kleine Rache für jede Kontoführungsgebühr und jedes Beratungsgespräch, nach dem man genauso schlau war wie vorher. Hier findest du Witze über Kredite, Zinsen, Bankberater und den Geldautomaten, als knappe Einzeiler oder als kurze Dialoge am Schalter. Die meisten passen an jeden Stammtisch, und für keinen davon musst du wissen, was ein Fonds ist.
Banker zum Kunden: „Ihr Konto ist im Minus."
"Das weiß ich." – "Wir berechnen dafür Gebühren." – "Wofür?" – "Für die Benachrichtigung."
Banker: „Wir wollen Ihr Partner sein."
"Dann tragen Sie auch Verluste." – Pause. – "Dafür sind die Gebühren."
Was ist ein Banker der lügt?
Im Dienst.
Was macht ein Banker wenn er stirbt?
Er geht in die ewige Überziehung.
Warum schlafen Banker so gut?
Weil die Zinsen für sie arbeiten.
Banker zum Kunden: „Wir leihen Ihnen gerne Geld."
"Super!" – "Haben Sie welches als Sicherheit?" – "Ja." – "Dann brauchen Sie es ja nicht."
Was macht ein Banker in der Badewanne?
Er wäscht Geld.
Warum werden Banker nie krank?
Weil Viren auch Zinsen haben.
Zwei Banker auf der Straße. Sagt einer:
"Schönes Wetter heute." Der andere: "Wie viel?"
Warum hat die Bank keine Fenster?
Damit die Kunden nicht sehen wie ihr Geld rausgeht.
Banker: „Ihr Darlehen wurde genehmigt."
"Wann bekomme ich das Geld?" – "Sobald Sie beweisen dass Sie es nicht brauchen."
Was hat ein Banker und ein Schlüssel gemeinsam?
Beide sperren Sie aus.
Früher bekam man bei der Bank Zinsen aufs Sparbuch. Heute bekommt man einen Kugelschreiber.
Und der hängt an einer Kette.
Mein Bankberater hat gesagt, ich soll mein Geld für mich arbeiten lassen.
Hab ich gemacht. Nach drei Monaten hat es gekündigt und ist nie wiedergekommen.
Bankberater: „Dieser Fonds ist absolut sicher.“
Kunde: „Für wen?“
Der Geldautomat zeigt meinen Kontostand an.
Darunter drei Felder: „Beleg drucken“, „Abbrechen“ und „Taschentuch“.
Bei der Bank sitzt man immer auf der falschen Seite des Schreibtischs. Der Berater kennt die Konditionen, man selbst kennt nur seinen Kontostand und hofft, dass das Gespräch schnell vorbei ist. Bankerwitze drehen dieses Verhältnis für einen Moment um. Ein typisches Beispiel steht oben auf der Seite: Die Bank leiht dir gern Geld, sobald du beweisen kannst, dass du es nicht brauchst. Übertrieben ist das kaum, und wer schon mal einen Kredit beantragt hat, nickt an dieser Stelle.
Dazu kommen die Gebühren. Der Banker, der für die Nachricht über das Minus auf dem Konto gleich die nächste Gebühr berechnet, ist eine Figur, die jeder irgendwo schon erlebt hat, im Brief, in der App oder am Schalter. Bei vielen Witzen auf dieser Seite reicht deshalb ein einziger Satz, weil der Rest im Kopf des Zuhörers passiert. Bei den Geldwitzen geht es um dasselbe Thema von der anderen Seite, nämlich um das eigene Konto, das am Monatsende leer ist.
Neu dazugekommen ist der Kugelschreiber an der Kette. Er verbindet zwei Dinge, die jeder aus der Filiale kennt: die Zinsen, die es kaum noch gibt, und den Stift, dem die Bank offenbar weniger traut als ihren Kunden. Solche Beobachtungen kommen auch bei Leuten an, die sich sonst überhaupt nicht für Geld interessieren.
Neben den Dialogen gibt es eine zweite Sorte Bankwitze, die mit Doppeldeutigkeiten arbeitet. Der Banker, der in der Badewanne Geld wäscht. Der Banker, der nach dem Tod in die ewige Überziehung geht. Hier steckt die Pointe in einem Begriff aus der Finanzsprache, der plötzlich wörtlich genommen wird. Für Kinder ist das meistens noch nichts, weil sie Wörter wie Geldwäsche oder Dispo nicht kennen. Jugendliche finden solche Wortspiele dagegen oft gerade deshalb gut, weil sie sie schon verstehen.
Am besten laufen Bankerwitze dort, wo Leute über Geld reden, ohne gerade welches ausgeben zu müssen. Am Stammtisch, beim Grillabend mit den Nachbarn oder auf der Geburtstagsfeier, wenn jemand stolz von seinem neuen Bausparvertrag erzählt. Erstaunlich oft kommen sie auch bei Bankern selbst gut an. Wer in einer Filiale arbeitet, hat die meisten schon gehört und lacht trotzdem, vor allem über die Witze, die eher die Zentrale treffen als den Berater am Schalter.
Beim Erzählen gilt: je nüchterner, desto besser. Der Witz mit den zwei Bankern, von denen einer „Schönes Wetter heute“ sagt und der andere nur „Wie viel?“ fragt, lebt komplett von der Pause vor der Antwort. Sprich sie trocken und ohne Grinsen, als ginge es um eine ganz normale Rückfrage. Bei den längeren Dialogen am Schalter hilft es dagegen, dem Banker eine besonders freundliche Stimme zu geben. Je netter er klingt, desto härter trifft am Ende die Gebühr. Wer den trockenen Ton mag, findet bei Trockenhumor mehr davon.
Verwandte Berufe gibt es auch. Bei den Anwaltswitzen zahlt man ebenfalls für eine Beratung, die man nicht ganz durchschaut, nur eben pro Stunde. Und wer wissen will, wie es zwischen Kopierer und Kaffeemaschine hinter den Kulissen zugeht, findet bei den Bürowitzen den passenden Alltag.