Fragt der Schüler: „Wofür brauche ich das im Leben?"
Lehrer: „Fürs Leben nicht. Für die Prüfung schon."
Mathewitze sind für alle, die beim Wort Textaufgabe kurz zusammenzucken, und für alle, die heimlich gern rechnen. Du findest hier Witze über Zahlen, Brüche, Mathelehrer und Klassenarbeiten, manche schon für die Grundschule, manche eher für die Oberstufe. Zum Verstehen reicht fast immer das, was vom Einmaleins hängen geblieben ist.
Fragt der Schüler: „Wofür brauche ich das im Leben?"
Lehrer: „Fürs Leben nicht. Für die Prüfung schon."
Warum summieren sich Parallellinien nie?
Sie haben unterschiedliche Ziele.
Warum hat der Mathematiker Angst vor negativen Zahlen?
Er tut alles um ihnen aus dem Weg zu gehen.
Warum ist Mathe wie Liebe?
Ein simples Missverständnis und alles ist falsch.
Lehrer: „Wenn du drei Äpfel hast und ich dir zwei gebe, wie viele hast du dann?"
"Drei." "Wieso?" "Ich mag keine Äpfel."
Warum war der Mathetest so schwer?
"Weil die Aufgaben falsch waren." "Die Aufgaben waren korrekt." "Dann war ich falsch."
Fritzchen: „Ich hab den Test verhauen."
"Wie viel?" "Alles." "Alle Aufgaben?" "Nein, aber alles was drankam."
Was ist das Lieblingsessen eines Mathematikers?
Pi.
Lehrer: „Was ist 7 mal 8?" Fritzchen:
"56." "Richtig, und wie hast du das so schnell?" "7 mal 7 ist 49 plus 7." "Das ist falsch." "Aber das Ergebnis stimmt."
Was sagt ein Mathematiker wenn er nass wird?
"Das ist eine Funktion meiner Oberfläche zum Regen."
Lehrer: „Wie viel ist unendlich?"
"Das hört nicht auf." "Richtig." "Wie der Unterricht."
Warum ist der Kreis so beliebt?
Er hat keine Ecken und Kanten.
Was sagt die Sechs zur Neun?
„Hör endlich auf, Kopfstand zu machen.“
Treffen sich zwei Geraden. Sagt die eine: „Schön, dich zu sehen. Wollen wir das bald mal wiederholen?“
„Schwierig. Wir schneiden uns nur ein einziges Mal.“
Warum können Mathelehrer so gut tanzen?
Sie haben den Algo-Rhythmus.
Mama fragt: „Wie war die Mathearbeit?“ „Wie Ostern.“ „Wie meinst du das?“
„Ich hab ewig gesucht und kaum was gefunden.“
„Wenn du zehn Euro hast und deinen Bruder um zehn Euro bittest, wie viel Geld hast du dann?“ „Zehn Euro.“ „Du kannst einfach nicht rechnen.“
„Und Sie kennen meinen Bruder nicht.“
Lea kommt nach Hause: „Ich hab heute hundert Punkte geschafft!“ „Super! Wofür?“
„Dreißig in Mathe, vierzig in Deutsch und dreißig in Englisch.“
Warum ist die Null immer so entspannt?
Sie macht sich aus nichts was.
Der Mathelehrer seufzt: „Siebzig Prozent von euch haben die Arbeit verhauen.“
Aus der letzten Reihe: „Quatsch, so viele sind wir doch gar nicht.“
Der Mathelehrer bittet im Restaurant um die Rechnung. Der Kellner bringt sie ihm.
„Danke. Und wo ist der Rechenweg?“
Welches Thema im Matheunterricht ist am gefährlichsten?
Die Bruchrechnung.
Liebes x, seit der siebten Klasse suche ich dich jetzt.
Bitte melde dich einfach. Ich frag auch nicht, warum du weg warst.
Tim beschwert sich: „Warum hab ich eine Sechs? Ich hab doch keinen einzigen Fehler gemacht!“
Der Mathelehrer nickt: „Stimmt. Du hast ja auch keine einzige Aufgabe gemacht.“
Warum ist der Taschenrechner beleidigt?
Alle rechnen mit ihm, aber keiner zählt auf ihn.
Ein Physiker, eine Biologin und ein Mathematiker sitzen vor einem leeren Haus. Zwei Leute gehen hinein, kurz darauf kommen drei heraus. Der Physiker sagt: „Messfehler.“ Die Biologin sagt: „Die haben sich vermehrt.“
Der Mathematiker sagt: „Wenn jetzt noch einer reingeht, ist das Haus wieder leer.“
Unendlich viele Mathematiker bestellen Pizza. Der erste will eine ganze, der zweite eine halbe, der dritte ein Viertel, der vierte ein Achtel.
Der Pizzabote stellt zwei Pizzen auf den Tisch: „Ihr solltet langsam eure Grenzen kennen.“
Warum legt Max sein Matheheft in die Badewanne?
Er hofft, dass sich die Aufgaben von selbst lösen.
Die Lehrerin fragt: „Wenn ich einen Kuchen in acht Stücke schneide, was bekomme ich dann?“ „Achtel.“ „Und wenn ich ihn in tausend Stücke schneide?“
„Krümel.“
Warum spielt die Sieben in der Pause immer allein?
Sie ist eine Primzahl und lässt sich mit niemandem teilen.
Mein Mathelehrer sagt, fünf von vier Schülern haben Probleme mit Brüchen.
Ich glaube, er gehört selbst dazu.
Ein Teil der Mathewitze ist für alle, die mit dem Fach nie warm geworden sind. Da fragt ein Schüler, wofür er das im Leben braucht, und der Lehrer antwortet ehrlich: fürs Leben nicht, für die Prüfung schon. Oder ein Kind soll ausrechnen, wie viele Äpfel es nach einem Geschenk hat, und bleibt bei drei, weil es keine Äpfel mag. Um darüber zu lachen, muss man nur wissen, wie sich eine Klassenarbeit anfühlt, bei der man nach fünf Minuten fertig ist, weil einem nichts mehr einfällt. Andere Witze über Mathematik zünden erst mit etwas Vorwissen, und gerade bei den besten lachen meist die, die gern rechnen.
Der andere Teil lebt von echtem Stoff. Dass die Null sich aus nichts was macht, versteht jeder. Beim Mathematiker vor dem leeren Haus, in das zwei Leute hinein- und aus dem drei herausgehen, lacht man doppelt, wenn man mit negativen Zahlen rechnen kann. Und bei den unendlich vielen Mathematikern, die Pizza bestellen, hilft es, schon mal von Grenzwerten gehört zu haben. Über so einen Witz stöhnt in der Oberstufe der halbe Kurs, die andere Hälfte lacht.
In der Grundschule zünden die Witze, bei denen man gar nicht rechnen muss. Der Kuchen, der in tausend Stücke geschnitten nur noch Krümel ergibt, funktioniert schon in der ersten Klasse. Etwas später, wenn Brüche und Primzahlen drankommen, wird plötzlich auch die Sieben lustig, die sich in der Pause mit niemandem teilen lässt. Das Matheheft in der Badewanne, in der sich die Aufgaben von selbst lösen sollen, finden Kinder wegen des Bildes komisch und Ältere wegen des Wortspiels.
Ein Tipp zum Erzählen: Witze mit Zahlen vorher kurz nachrechnen. Bei den hundert Punkten aus drei Fächern muss die Summe stimmen, sonst wird man selbst zur Pointe. Andere Witze wirken geschrieben besser als gesprochen, der Liebesbrief an x zum Beispiel. Den kann man als Zettel an die Tafel hängen oder in die Klassengruppe schicken. Wer gern mit Formeln lacht, macht bei den Physikwitzen und den Informatiker-Witzen weiter, und für Knobelfans gibt es die lustigen Rätsel.
Der Mathelehrer ist eine eigene Witzfigur. Er will zu jeder Rechnung den Rechenweg sehen, tanzt im Algo-Rhythmus und freut sich über eine sauber gezogene Gerade mehr als über ein Geschenk. Witze über Mathelehrer übertreiben genau das, was man aus dem Matheunterricht kennt: die Freude an der sauberen Lösung, selbst wenn es nur um die Rechnung im Restaurant geht. Dazu kommt die berühmte Strenge: Ohne Rechenweg gibt es keine Punkte, auch wenn das Ergebnis stimmt.
Viele Mathe-Witze funktionieren nur, wenn man kurz mitdenkt, und genau dabei bleibt etwas hängen. Warum schneiden sich zwei Geraden nur ein einziges Mal? Warum ist die Sechs genervt, wenn die Neun Kopfstand macht? Wer darüber lacht, hat den Stoff verstanden, ohne es zu merken. Deshalb taugen solche Witze gut als kleiner Einstieg in die Stunde oder als Rettung, wenn bei den Hausaufgaben am Küchentisch die Stimmung kippt. Schön ist auch der Taschenrechner, mit dem alle rechnen, auf den aber keiner zählt: zwei Redewendungen, ein Gerät, und plötzlich wird Sprache zur Matheaufgabe.
Wer Rätsel mit Zahlen mag, findet bei den Scherzfragen zum Beispiel den Würfel mit 21 Augen, der sich ganz ohne Formel lösen lässt. Und Lehrkräfte aus allen anderen Fächern bekommen bei den Lehrerwitzen ihr Fett weg.