Lehrer: "Was ist ein Komet?"
Fritzchen: "Ein Stern der zu viel gegessen hat."
Fritzchen-Witze drehen sich um einen Schüler, der auf jede Frage eine Antwort hat, nur leider nie die, mit der die Lehrerin rechnet. Auf dieser Seite sitzt Fritzchen im Unterricht, am Küchentisch und im Wartezimmer, und ein paar neue Witze sind auch dabei. Alle sind kindgerecht, du kannst sie also beim Abendessen, im Klassenzimmer oder auf dem Kindergeburtstag erzählen.
Lehrer: "Was ist ein Komet?"
Fritzchen: "Ein Stern der zu viel gegessen hat."
Fritzchen schreibt einen Aufsatz über sein Haustier:
"Wir haben keinen Hund. Ich schreibe über den Hund des Nachbarn weil der interessanter ist."
Lehrer: "Wer kann mir sagen wo Hannover liegt?"
Fritzchen: "Bei der Karte hinten im Schulbuch."
Mutter: "Fritzchen was hast du heute in der Schule gelernt?"
Fritzchen: "Zu wenig. Ich muss morgen wieder hin."
Lehrer: "Fritzchen was ist dein Lieblingsland?"
Fritzchen: "Urlaub." "Das ist kein Land." "Für mich schon."
Fritzchen kommt nach Hause: "Mama ich hab einen Einser bekommen!"
Mutter: "In welchem Fach?" Fritzchen: "In der Pause."
Fritzchen fragt: "Papa was ist Politik?"
Papa: "Ich verdiene Geld, du gibst es aus, deine Mutter verwaltet alles, die Oma berät, und der Hund schaut zu. Das ist Politik."
Lehrer: "Fritzchen was ist der Unterschied zwischen einem Elefanten und einem Briefkasten?"
Fritzchen: "Weiß ich nicht." "Dann schick ich dich nie wieder Briefe einwerfen."
Fritzchen erklärt warum er keine Hausaufgaben hat:
Der Lehrer war nicht da und deshalb konnte er nicht fragen ob er es richtig macht.
Lehrer: "Fritzchen was ist die Hauptstadt von Frankreich?"
Fritzchen: "F."
Mutter: "Fritzchen warum schläfst du im Unterricht?"
Fritzchen: "Weil der Lehrer so leise redet."
Lehrer: "Fritzchen du bist zu spät!"
Fritzchen: "Ich auch?"
Fritzchen zum Arzt: "Ich hab überall Schmerzen."
Arzt: "Was heißt überall?" Fritzchen zeigt auf Knie, Ellbogen, Nase. "Wenn ich hier drücke tut es weh." "Ihr Finger ist gebrochen."
Lehrer: "Was war zuerst das Huhn oder das Ei?"
Fritzchen: "Der Hahn."
Die Lehrerin schüttelt den Kopf: „Fritzchen, wie kann ein einzelner Mensch nur so viele Fehler in einer Hausaufgabe machen?“
„Wieso einzelner? Papa hat mir doch geholfen.“
Lehrerin: „Fritzchen, warum schreibst du eigentlich so klein?“
„Damit man die Fehler nicht so sieht.“
Lehrerin: „Fritzchen, welcher Vogel baut kein eigenes Nest?“
„Der Kuckuck. Der wohnt doch in der Uhr.“
Die Lehrerin: „Fritzchen, nenn mir zwei Pronomen.“ Fritzchen schreckt hoch: „Wer, ich?“
„Richtig. Setzen, Eins.“
Lehrerin: „Fritzchen, wenn ich fünf Äpfel in der linken Hand habe und sieben in der rechten, was habe ich dann?“
„Ziemlich große Hände.“
Lehrerin: „Fritzchen, was willst du später mal werden?“ „Lehrer.“ „Oh, das freut mich. Warum denn?“
„Ich hab mich so an die Ferien gewöhnt.“
Papa: „Als ich so alt war wie du, habe ich nie gelogen.“
Fritzchen: „Und ab welchem Alter hast du damit angefangen?“
Mama: „Fritzchen, eben lagen hier noch zwei Stücke Kuchen. Warum ist jetzt nur noch eins da?“
„Es war so dunkel in der Küche, das zweite hab ich nicht gesehen.“
Mama: „Fritzchen, warum weinst du denn?“ „Papa hat sich mit dem Hammer auf den Daumen gehauen.“ „Aber da musst du doch nicht weinen. Da hättest du eher lachen können.“
„Hab ich ja.“
Mama: „Hast du dir die Zähne geputzt?“ „Ja.“ „Komisch, die Zahnbürste ist ganz trocken.“
„Ich hab sie hinterher abgetrocknet. Ordnung muss sein.“
Im Urlaub am Meer fragt Fritzchen: „Papa, warum ist das Meer salzig?“ „Keine Ahnung.“ „Und warum gibt es Ebbe und Flut?“ „Weiß ich auch nicht.“ „Papa, nervt es dich, wenn ich so viel frage?“
„Aber nein. Wie willst du denn sonst was lernen?“
Oma: „Fritzchen, iss deine Karotten. Die sind gut für die Augen.“ „Woher willst du das wissen?“
„Hast du schon mal einen Hasen mit Brille gesehen?“
Fritzchen ruft Oma an: „Oma, ich wollte mich für das Weihnachtsgeschenk bedanken.“ „Aber Fritzchen, ich hab dir doch gar nichts geschickt.“
„Ich weiß. Deshalb ruf ich ja an.“
Oma: „Fritzchen, was wünschst du dir zum Geburtstag?“ „Einen Computer.“ „So was Teures? Wünsch dir doch was Kleineres.“
„Na gut. Dann ein Handy.“
Beim Zahnarzt brüllt Fritzchen los. Der Zahnarzt: „Was schreist du denn so? Ich hab doch noch gar nicht angefangen!“
„Kann sein. Aber Sie stehen auf meinem Fuß.“
Die Ärztin hält die Spritze hoch: „Keine Angst, Fritzchen, das piekst nur ganz kurz.“
„Dann pieksen Sie sich doch zuerst selbst. Ich sag Ihnen dann, ob es stimmt.“
Der Arzt schaut Fritzchen in den Hals: „Sag mal schön Aaah.“ „Aaah.“ „Prima, das war's schon.“
„Und dafür haben wir eine Stunde im Wartezimmer gesessen?“
Im Flugzeug fragt Fritzchen: „Papa, wie hoch fliegen wir eigentlich?“ „Ungefähr zehntausend Meter.“
„Und wie breit?“
Auf der Fahrt in den Urlaub fragt Fritzchen alle fünf Minuten, ob sie bald da sind. Irgendwann reicht es Papa: „Wenn du noch einmal fragst, drehen wir um!“ Zehn Minuten ist Ruhe.
Dann kommt von hinten: „Papa? Ist es noch weit bis zum Umdrehen?“
Fritzchen sitzt im Bus und zieht ständig die Nase hoch. Eine Dame beugt sich zu ihm: „Hast du denn kein Taschentuch?“
„Doch. Aber ich verleihe es nicht.“
Fritzchen kommt aus der Schule: „Mama, heute hab ich mich als Einziger gemeldet!“ „Toll! Und was war die Frage?“
„Wer hat seine Hausaufgaben nicht gemacht?“
„Papa, kannst du eigentlich im Dunkeln unterschreiben?“ „Klar, warum nicht.“
„Super. Dann mach ich jetzt das Licht aus und hol mein Zeugnis.“
Morgens klingelt im Sekretariat das Telefon: „Guten Morgen, Fritzchen ist krank und kann heute leider nicht kommen.“ „Oh, gute Besserung. Mit wem spreche ich denn?“
„Mit meinem Papa.“
Fritzchen kommt stolz nach Hause: „Papa, ich bin heute nicht mit dem Bus gefahren, ich bin hinterhergerannt. Zwei Euro gespart!“
Papa schüttelt den Kopf: „Wärst du hinter einem Taxi hergelaufen, hättest du zwanzig gespart.“
Lehrerin: „Fritzchen, welche Jahreszeiten gibt es?“
„Sommerferien, Herbstferien, Weihnachtsferien und Osterferien.“
Fritzchen hat keinen Nachnamen, kein festes Alter und keine bestimmte Schule. Er sitzt irgendwo in der dritten Reihe, hört genau zu und biegt dann falsch ab. Auf die Frage, was zuerst da war, Huhn oder Ei, antwortet er „Der Hahn“. Frech ist das schon, dumm aber nicht, und davon leben fast alle Witze über ihn. Fritzchen weiß meistens mehr, als er zugibt.
Unser Lieblingswitz auf dieser Seite ist der mit der Einser-Note. Fritzchen kommt stolz nach Hause, Mama freut sich und fragt nach dem Fach. „In der Pause.“ Der Witz klappt, weil man sich als Zuhörer kurz mitgefreut hat. Ähnlich geht es mit „Zu wenig, ich muss morgen wieder hin“. Die Antwort klingt nach Ausrede und ist trotzdem ehrlicher als jedes Zeugnis. Wer mehr Szenen von der anderen Seite des Pults sucht, schaut bei den Lehrerwitzen vorbei.
Fritzchen-Witze sind kurz, deshalb entscheidet der Ton. Sprich die Lehrerin ruhig etwas streng und Fritzchen völlig unschuldig, so als hätte er die Frage wirklich so verstanden. Zählt er auf die Frage nach den Jahreszeiten Sommerferien, Herbstferien, Weihnachtsferien und Osterferien auf, trägst du die Liste am besten langsam und mit wachsender Begeisterung vor. Beim „Ich auch?“ auf die Ermahnung wegen des Zuspätkommens hilft ein verwunderter Blick mehr als jede Betonung. Und bitte nichts erklären. Wer nach der Pointe noch „Verstehst du, weil ...“ hinterherschiebt, nimmt dem Witz die Luft.
Für die Jüngsten eignen sich die Witze, bei denen die Pointe in einem einzigen Wort steckt, etwa beim Hahn oder bei der Pause. Der Witz vom Arzt, bei dem Fritzchen überall Schmerzen hat, braucht einen Gedanken mehr und kommt bei etwas älteren Kindern besser an. Manche Familien tauschen den Namen Fritzchen auch gegen den des kleinen Bruders aus. Das geht gut, solange der kleine Bruder mitlacht. Mehr Szenen vom Esstisch findest du bei den Elternwitzen, und wer gern knobelt, probiert unsere lustigen Rätsel.
Die meisten Fritzchen-Witze spielen im Klassenzimmer, und Fritzchen in der Schule bleibt der Klassiker: Tafel, Diktat, Hausaufgabenheft. Dabei ist Fritzchen längst nicht nur im Unterricht unterwegs. Er sitzt beim Zahnarzt im Wartezimmer, telefoniert mit Oma und quengelt auf der Rückbank, weil der Urlaub noch so weit weg ist. Beim Arzt wird aus dem Klassenclown ein Patient mit erstaunlich klaren Argumenten, und im Urlaub stellt er so viele Fragen, dass selbst Papa die Antworten ausgehen. Je alltäglicher die Situation, desto besser zündet seine Antwort.
Das Rezept ist einfacher, als es aussieht. Man nimmt einen Satz, den Erwachsene ständig sagen, und lässt Fritzchen ihn wörtlich nehmen. „Als ich so alt war wie du ...“ oder „Das piekst nur ganz kurz“ sind perfekte Vorlagen. Fritzchen antwortet dann so, dass ihm keiner widersprechen kann, obwohl alle wissen, dass es anders gemeint war. Das klappt auch prima als Spiel mit Kindern: Einer liefert den Erwachsenensatz, der Nächste die freche Antwort.
Weil sie ohne Fremdwörter auskommen, funktionieren viele lustige Fritzchen-Witze schon in der Grundschule. Und weil Fritzchen nie gemein wird, sondern nur gnadenlos logisch, kann man sie auch beim Familienessen vor Oma und Opa erzählen. Mehr aus dem Klassenzimmer gibt es bei den Schulwitzen, für Jüngere passen die Kinderwitze.