Warum mag Fritzchen die Schule nicht?
"Sie ist zu lang." "Wie lang?" "Zu lang."
Schulwitze handeln von allem, was zwischen Wecker und Zeugnis passiert: verschlafene Morgen, verschwundene Hausaufgaben und Antworten, mit denen keine Lehrerin rechnet. Hier findest du kurze Witze für den Pausenhof, kleine Dialoge aus dem Unterricht und ein paar längere Geschichten. Alle sind kindgerecht, und wer längst aus der Schule raus ist, erkennt sich trotzdem wieder.
Warum mag Fritzchen die Schule nicht?
"Sie ist zu lang." "Wie lang?" "Zu lang."
Lehrer: „Fritzchen, was ist Energie?"
"Das was mir fehlt montags."
Lehrer: „Kannst du mir drei Dinge nennen die Wasser enthalten?"
"Regen, Fluss und meine Mutter wenn sie weint."
Lehrer: „Fritzchen du bist wieder zu spät." Fritzchen:
"Ich auch?"
Fritzchen kommt zu spät: „Entschuldigung, die Uhr war kaputt."
"Wie bist du dann aufgewacht?" "Wegen der kaputten Uhr. Sie hat geklingelt."
Lehrer: „Was ist Demokratie?"
"Wenn alle entscheiden." "Und wenn einer entscheidet?" "Dann ist er Lehrer."
Lehrer: „Was bedeutet Initiative?"
"Wenn man selbst was tut ohne dass es jemand sagt." "Genau. Zeig mal Initiative bei den Hausaufgaben." "Das wäre dann ja wieder auf Anweisung."
Lehrer: „Schreib einen Satz mit dem Wort Minimum."
Schüler: "Mein Hund hat ein Minimum." "Was soll das heißen?" "Mini heißt er und der Mum gehört er."
Lehrer: „Wann wurde Kolumbus geboren?"
"Weiß ich nicht." "1451." "Danke, das hab ich dann ja jetzt."
Fritzchen fragt: „Warum muss ich Dinge lernen die mein Handy auch weiß?"
Lehrer: „Damit du weißt ob dein Handy recht hat." Fritzchen: „Das weiß ich schon. Ja."
Lehrer: „Was ist die Wurzel aus 144?" Fritzchen:
"Keine Ahnung." "12!" "Danke, ich hab ja gefragt."
Mama weckt ihren Sohn: „Aufstehen, du musst in die Schule!“ Er zieht sich die Decke über den Kopf: „Ich will nicht. Die Kinder mögen mich nicht, und die Lehrer mögen mich auch nicht.“ Mama bleibt hart: „Du gehst trotzdem.“ „Nenn mir einen einzigen guten Grund!“
„Ich nenne dir sogar zwei. Du bist 45 Jahre alt. Und du bist der Schulleiter.“
Im Sportunterricht liegen alle auf dem Rücken und strampeln mit den Beinen in der Luft, als würden sie Fahrrad fahren. Nach einer Weile merkt die Sportlehrerin, dass Lukas seine Beine überhaupt nicht bewegt. Sie fragt ihn, was los ist.
„Ich rolle gerade bergab.“
Auf der Klassenfahrt ruft die Lehrerin um zehn Uhr abends: „Licht aus, jetzt wird geschlafen!“ Um elf hört sie aus Zimmer 12 immer noch Gekicher. Um Mitternacht klopft sie an die Tür und fragt streng, ob da drinnen noch jemand wach ist.
Eine Stimme antwortet: „Nein!“
Die Klasse soll einen Aufsatz schreiben: „Was ich tun würde, wenn ich Millionär wäre.“ Alle schreiben fleißig, nur Ben schaut die ganze Stunde aus dem Fenster. Am Ende gibt er ein leeres Blatt ab. Die Lehrerin will wissen, was das soll.
„So arbeitet ein Millionär.“
Die Lehrerin sammelt die Aufsätze zum Thema „Mein Haustier“ ein. Beim Korrigieren stutzt sie: Jonas hat Wort für Wort dasselbe geschrieben wie seine Schwester aus der Parallelklasse. Am nächsten Morgen fragt sie ihn, wie das sein kann.
„Ganz einfach. Wir haben ja auch denselben Hund.“
Kurz vor der Stunde fragt Mia die Lehrerin: „Kann man eigentlich für etwas bestraft werden, das man gar nicht gemacht hat?“ Die Lehrerin schüttelt den Kopf: „Natürlich nicht, das wäre ja ungerecht.“ Mia atmet erleichtert auf.
„Prima. Ich hab nämlich meine Hausaufgaben nicht gemacht.“
Lena kommt mit dem Zeugnis nach Hause: „Papa, du hast mir doch versprochen, dass ich für jede Eins zehn Euro bekomme?“ Papa nickt: „Klar, und dazu stehe ich.“ Lena strahlt: „Dann hab ich eine richtig gute Nachricht für dich.“
„Du hast dieses Jahr eine Menge Geld gespart.“
Die Lehrerin verkündet: „Wer mir die nächste Frage richtig beantwortet, darf heute früher nach Hause.“ Sofort fliegt ein Schulranzen aus dem Fenster. Die Lehrerin fährt herum: „Wer war das?“
Tim hebt die Hand: „Ich! Darf ich jetzt gehen?“
„Darf ich mal aufs Klo?“ Die Lehrerin hebt die Augenbraue: „Wie heißt das Zauberwort?“
„Abrakadabra?“
Die Lehrerin fragt: „Was ist weiter weg, Afrika oder der Mond?“
„Afrika. Den Mond kann ich von hier aus sehen.“
Die Lehrerin schreibt an die Tafel: „Ich gehe, du gehst, er geht, wir gehen, ihr geht, sie gehen.“ Dann fragt sie, was das bedeutet.
„Dass alle weg sind.“
Was ist das schönste Wort im ganzen Stundenplan?
Hitzefrei.
Warum nimmt Paul eine Leiter mit in die Schule?
Er will unbedingt auf die höhere Schule.
Was ist der Unterschied zwischen dem Wecker und dem Schulgong?
Über den Schulgong freut man sich wenigstens einmal am Tag.
Was haben ein Schulranzen und ein Kühlschrank gemeinsam?
In beiden findet man nach den Ferien Sachen, die man lieber nicht gefunden hätte.
„Ich habe meine Hausaufgaben gemacht, aber mein Hund hat sie gefressen.“ Die Lehrerin glaubt kein Wort.
„Ehrlich! Ich musste ihn allerdings ziemlich lange überreden.“
„Warum kommst du jeden Morgen zu spät?“ „Wegen des Schildes an der Straße.“ „Welches Schild?“
„Na, da steht doch: Schule, langsam fahren.“
Warum ist der Radiergummi in der Klasse so beliebt?
Er macht jeden Fehler wieder gut.
Warum steht die Sonne im Winter später auf als alle Schulkinder?
Sie muss ja nicht in die Schule.
Warum legt Finn sein Zeugnis ins Gefrierfach?
Damit Papa beim Lesen einen kühlen Kopf behält.
Welches Schulfach mögen Schafe am liebsten?
Mähthematik.
Noah liegt morgens im Bett und jammert: „Mama, mir ist so schlecht.“ „Ach je, wo denn?“
„In der Schule.“
Ida kommt vom Sportfest nach Hause: „Ich bin beim Wettlauf Zweite geworden!“ „Super! Wie viele sind denn mitgelaufen?“
„Zwei. Aber die andere war echt schnell.“
Ein Schultag hat feste Stationen, und für jede gibt es den passenden Witz. Morgens im Bett will einer partout nicht aufstehen, bis seine Mutter ihn daran erinnert, dass er 45 und der Schulleiter ist. Auf dem Weg hält sich ein anderer brav an das Schild „Schule, langsam fahren“. Im Unterricht geht es weiter mit dem Hund, der Mini heißt und der Mum gehört, und mit der Frage, ob Afrika oder der Mond weiter weg ist. Wer den Mond vom Fenster aus sieht, hat da eine klare Meinung. So geht es weiter durch den ganzen Schulalltag, bis zum letzten Gong und den Hausaufgaben am Nachmittag.
Weil jeder mal Schüler war, braucht ein Schulwitz kaum Vorlauf. Das Klassenzimmer hat jeder sofort vor Augen, ob er nun neun ist oder neunundfünfzig. Deshalb kannst du einen Schulwitz am Esstisch genauso erzählen wie in der Kaffeeküche im Büro. Über den Hund, der die Hausaufgaben erst nach langem Überreden gefressen hat, lachen Kinder und Eltern gleichermaßen, nur jeweils aus anderen Gründen. Auch die neuen Witze folgen diesem Muster. Wenn Noah morgens über Übelkeit klagt und auf die Frage nach dem Wo nur „In der Schule“ antwortet, kennt jeder dieses Bauchweh, das sich pünktlich um halb acht meldet und in den Ferien wie weggeblasen ist.
Für Erstklässler sind die kurzen Wortspiele richtig: die Leiter für die höhere Schule, das Zauberwort „Abrakadabra“ oder das Gefrierfach, in dem ein Zeugnis landet, damit Papa einen kühlen Kopf behält. Ein bisschen älter sollten die Zuhörer bei den Witzen über Demokratie und Initiative sein. Da muss man das Wort schon mal gehört haben, sonst verpufft die Pointe.
Manche Schulwitze sind eigentlich eher etwas für Erwachsene. Der Witz vom Schulleiter, der morgens nicht aus dem Bett will, wirkt am besten bei Leuten, die selbst montags ungern aufstehen. Wer mit kleineren Kindern lacht, findet sanftere Sachen bei den Kinderwitzen. Und wer bei Jahreszahlen wie im Kolumbus-Witz lieber lacht als auswendig lernt, schaut bei den Geschichtswitzen vorbei. Den Unterricht aus Sicht der Lehrkräfte zeigen die Lehrerwitze.
Kurze Witze sind schnell erzählt. Lange Schulwitze brauchen etwas mehr Geduld, dafür ist das Lachen am Ende größer. Sie leben von einer kleinen Geschichte: die Klassenfahrt, die Sportstunde, der Aufsatz, der abgegeben werden muss. Je genauer man die Szene beschreibt, desto besser sitzt die Pointe. Der Witz von der Klassenfahrt funktioniert zum Beispiel nur, weil man vorher brav mitgezählt hat: zehn Uhr, elf Uhr, Mitternacht. Diese Steigerung baut die Spannung auf, die der letzte Satz dann platzen lässt.
Nicht hetzen. Wer die Pointe schon im Kopf hat, wird automatisch schneller und verrät sie damit. Lieber Namen und Orte ruhig ausschmücken und vor dem letzten Satz eine kleine Pause lassen. Wenn die Zuhörer zwischendurch schon kichern, ist das ein gutes Zeichen und kein Grund, abzukürzen. Außerdem hilft es, den Witz vorher einmal im Kopf durchzugehen. Nichts ist peinlicher als ein langer Witz, bei dem man am Ende die Pointe vergessen hat.
Gelegenheiten gibt es genug: die letzte Stunde vor den Ferien, die Busfahrt zum Wandertag, die Schülerzeitung oder der Abschiedsabend der vierten Klasse. Die Faustregel ist einfach: Gelacht wird über die Situation, nicht über einen Mitschüler. Am besten kommen Witze an, die jeder aus dem eigenen Alltag kennt, also vergessene Hausaufgaben, das Zeugnis oder den Schulgong. Wer es lieber kurz mag, findet bei den Fritzchen-Witzen schnelle Pointen, und zum gemeinsamen Raten eignen sich Scherzfragen.