Wie bekommt man einen Elefanten in den Kühlschrank?
Tür auf, Elefant rein, Tür zu.
Elefantenwitze sind echte Schulhof-Klassiker, und viele Eltern kennen sie noch ganz genau aus ihrer eigenen Kindheit. Hier findest du die berühmte Kühlschrank-Serie, rote Fußnägel im Kirschbaum, Elefanten im Trabi und jede Menge Ärger mit Mäusen. Alles kindgerecht und mit herrlich verdrehter Logik, perfekt zum Vorlesen und Weitererzählen.
Wie bekommt man einen Elefanten in den Kühlschrank?
Tür auf, Elefant rein, Tür zu.
Und wie bekommt man eine Giraffe in den Kühlschrank?
Tür auf, Elefant raus, Giraffe rein, Tür zu.
Der Löwe ruft alle Tiere zur großen Versammlung. Wer fehlt?
Die Giraffe. Die steckt noch im Kühlschrank.
Du musst durch einen Fluss, in dem sonst immer Krokodile schwimmen. Was machst du?
Einfach durchschwimmen. Die Krokodile sind doch alle bei der Versammlung.
Woran erkennt man, dass ein Elefant im Kühlschrank war?
An den Fußspuren in der Butter.
Warum haben Elefanten rote Fußnägel?
Damit sie sich im Kirschbaum verstecken können.
Hast du schon mal einen Elefanten im Kirschbaum gesehen?
Nein? Siehst du, so gut funktioniert das.
Warum haben Elefanten so platte Füße?
Vom vielen Runterspringen aus dem Kirschbaum.
Warum sollte man im Sommer nicht unter Kirschbäumen picknicken?
Weil um diese Zeit die Elefanten runterspringen.
Wie bekommt man vier Elefanten in einen Trabi?
Zwei vorne, zwei hinten.
Und wie bekommt man vier Giraffen in einen Trabi?
Gar nicht. Da sitzen doch schon vier Elefanten drin.
Ein Elefant und eine Maus laufen zusammen über eine alte Holzbrücke. Die Brücke knarrt und wackelt.
Sagt die Maus: „Mann, wir beide trampeln heute aber ganz schön!“
Warum sind Elefanten grau?
Damit man sie nicht mit Erdbeeren verwechselt.
Die Maus ruft dem Elefanten am See zu: „Komm doch mal kurz aus dem Wasser!“ Der Elefant stapft heraus, und die Maus schaut ihn sich genau an.
„Danke, du kannst wieder rein. Ich wollte nur sehen, ob du meine Badehose anhast.“
Was sagt Tarzan, wenn Elefanten mit Sonnenbrillen auf ihn zukommen?
Gar nichts. Er erkennt sie nicht.
Was ist der Unterschied zwischen einem Elefanten und einem Floh?
Ein Elefant kann Flöhe haben. Ein Floh aber keine Elefanten.
Der Elefant schaut die Maus von oben bis unten an: „Sag mal, warum bist du eigentlich so klein?“
Die Maus: „Ich war die letzten Wochen krank.“
Woran merkt man, dass ein Elefant unter dem Bett liegt?
Man stößt mit der Nase an die Zimmerdecke.
Warum geht der Elefant über die Straße?
Das Huhn hatte heute frei.
Warum haben Elefanten so eine faltige Haut?
Hast du schon mal versucht, einen Elefanten zu bügeln?
Ein Elefant betritt einen Porzellanladen. Der Verkäufer wird kreidebleich.
Der Elefant beruhigt ihn: „Keine Sorge, ich fass nichts an. Ich dreh mich nur mal kurz um.“
Ein Elefant vergisst nie etwas.
Er weiß nur manchmal nicht mehr, warum er in die Küche gegangen ist.
Ein Elefant und eine Ameise sitzen zusammen auf einer Parkbank.
Sagt die Ameise: „Rutsch mal ein Stück, ich hab hier kaum Platz.“
Warum fühlt sich die Mücke so wichtig?
Weil ständig jemand aus ihr einen Elefanten macht.
Welches Instrument kann jeder Elefant spielen?
Trompete. Die hat er ja immer im Gesicht dabei.
Was ist noch schwerer als ein Elefant?
Ein Elefant mit vollem Schulranzen.
Warum haben Elefanten keinen Computer?
Sie haben Angst vor der Maus.
In welcher Stadt wohnen die meisten Elefanten?
In Rüsselsheim.
Was ist grau, hat vier Beine und fliegt?
Ein Elefant mit Flugticket.
Warum fahren Elefanten nicht Fahrrad?
Sie haben keinen Daumen für die Klingel.
Klassische Elefantenwitze stammen aus einer Zeit, in der Witze auf dem Pausenhof weitergegeben wurden und nicht per Handy. Ihre große Zeit hatten sie in den Siebziger- und Achtzigerjahren, und wer damals Kind war, kann die wichtigsten bis heute aufsagen. Das Rezept ist immer dasselbe: Man nimmt das größte Landtier der Welt und behandelt es so, als wäre es ungefähr so handlich wie ein Stück Butter.
Der Witz entsteht aus dem Zusammenstoß zweier Welten. Auf der einen Seite steht eine Frage, die ganz vernünftig klingt. Auf der anderen eine Antwort, die nur in einer Welt Sinn ergibt, in der Elefanten auf Bäume klettern, Trabi fahren und sich vor Computermäusen fürchten. Kinder lieben das, weil sie die Regeln dieser Welt nach zwei, drei Witzen selbst verstanden haben und plötzlich mitraten können. Erwachsene lieben es, weil sie dabei für einen Moment wieder acht Jahre alt sind.
Dazu kommt, dass der Elefant eine wunderbare Witzfigur ist. Er ist riesig, aber gutmütig. Er gilt als schlau und soll ein Gedächtnis haben, das nichts vergisst. Und angeblich fürchtet er sich ausgerechnet vor dem kleinsten Tier im Haus. Mehr Widersprüche passen kaum in ein einziges Tier, und jeder davon ist eine Steilvorlage für Witze über Elefanten.
Übrigens: Elefanten Witze zu erzählen ist keine gute Idee. Sie vergessen nie etwas und kennen deshalb jede Pointe schon.
Wer selbst einen Elefantenwitz erfinden will, braucht nur zwei Zutaten: eine Frage, die völlig normal klingt, und eine Antwort, die felsenfest davon ausgeht, dass Elefanten einfach überall reinpassen. Wie bekommt man einen Elefanten in die Badewanne? Wo parkt ein Elefant sein Fahrrad? Wichtig ist, dass die Antwort möglichst ernst und praktisch klingt. Je sachlicher, desto lustiger. Kinder kommen dabei oft auf Ideen, auf die kein Erwachsener jemals käme, und genau so sind die meisten Klassiker vermutlich auch entstanden.
Wer klassische Elefantenwitze mag, kommt an dieser Serie nicht vorbei. Sie ist die bekannteste von allen und fängt ganz harmlos an. Wie bekommt man einen Elefanten in den Kühlschrank? Die Antwort ist so einfach, dass Erwachsene oft viel zu kompliziert denken: Tür auf, Elefant rein, Tür zu. Danach geht es weiter mit der Giraffe, mit der großen Versammlung beim Löwen und mit dem Fluss voller Krokodile. Jede Frage baut auf der vorherigen auf, und wer eine Antwort vergessen hat, liegt bei der nächsten garantiert daneben.
Erzählt man die Serie in der richtigen Reihenfolge, wird daraus ein kleines Quiz für die ganze Familie. Spätestens bei den Krokodilen merken die Zuhörer, dass sie die Antwort eigentlich schon kennen. Sie sind nur nicht darauf gekommen. Oben auf der Seite stehen die fünf Teile genau in dieser Reihenfolge.
Stell die Fragen einzeln und lass allen genug Zeit zum Raten. Bei der Giraffe sagen die meisten „Tür auf, Giraffe rein, Tür zu“ und tappen damit in die Falle. Der Elefant ist ja noch drin. Genau dieser Moment macht den Spaß aus. Bei den Krokodilen hilft es, kurz ganz ernst zu gucken, als wäre es jetzt wirklich gefährlich. Wer am Ende alle Antworten wusste, darf die Serie beim nächsten Mal selbst erzählen. Und wer lieber mitspielt als zuhört, hat bei den Klopf-Klopf-Witzen seinen Spaß, dort braucht es immer zwei.
Neben dem Kühlschrank gibt es ein paar feste Figuren, die in fast jeder Sammlung auftauchen. Die Maus ist der ewige Gegenspieler. Der Elefant hat angeblich Angst vor ihr, und sie hält sich für mindestens genauso groß wie er. Wenn die beiden über eine wacklige Brücke laufen und die Maus stolz feststellt, dass sie heute aber ganz schön trampeln, steckt darin eine Portion Selbstbewusstsein, die jedes Kind sofort versteht.
Der Kirschbaum ist etwas für Fortgeschrittene. Der Elefant lackiert sich die Fußnägel rot, um zwischen den Kirschen nicht aufzufallen. Und weil noch nie jemand einen Elefanten im Kirschbaum gesehen hat, ist das der Beweis, dass es funktioniert. Diese Logik ist so wasserdicht, dass man kaum widersprechen kann. Die platten Füße vom Runterspringen gibt es als Zugabe.
Der Trabi kommt aus dem Osten, und mit ihm die Frage, wie viele Elefanten in so ein kleines Auto passen. Die Antwort ist herrlich nüchtern und funktioniert auch bei Kindern, die noch nie einen Trabi gesehen haben. Wer über das legendäre Auto noch mehr lachen möchte, findet bei den DDR-Witzen eine ganze Reihe, dort ist der Trabi fast schon eine eigene Witzfigur.
Wer noch mehr Tiere zum Lachen braucht, findet bei den Tierwitzen Frösche, Pinguine und Giraffen mit ganz eigenen Problemen. Die Hundewitze sind etwas für alle, die zu Hause einen Vierbeiner haben, und die Scherzfragen funktionieren ähnlich wie die Kühlschrank-Serie: Man muss um die Ecke denken. Für die ganz Kleinen gibt es außerdem die Kinderwitze, die sich prima zum Vorlesen eignen.