Was sagt der Biologe zur Fliege?
"Bemerkenswerte Komplexität." Die Fliege sagt nichts. Sie fliegt weg.
Was sagt der Biologe zur Fliege?
"Bemerkenswerte Komplexität." Die Fliege sagt nichts. Sie fliegt weg.
Was ist der Unterschied zwischen Bakterien und Viren?
Das Antibiotikum weiß es. Der Patient nicht immer.
Lehrer: „Was ist Evolution?"
"Wenn was Besseres kommt." "Genauer." "Wenn was Angepassteres kommt." "Richtig." "Ich bin noch nicht so weit."
Warum schläft der Bär im Winter?
"Weil er Hunger hat und nichts zu fressen da ist." "Das nennt man Winterschlaf." "Ich nenn das klug."
Warum hat die Pflanze keine Probleme?
"Sie hat keine." "Und wenn sie welche hat?" "Dann kümmert sich der Gärtner darum." "Das ist der Vorteil."
Lehrer: „Was ist Osmose?"
"Wenn Wasser durch eine Membran geht weil es will." "Das ist vereinfacht." "Biologie ist vereinfachte Chemie." Stille.
Was hat ein Mensch und eine Amöbe gemeinsam?
Beide bestehen aus Zellen. Beim Menschen sind es nur mehr.
Warum ist Biologie so interessant?
Weil es um alles Lebendige geht. Außer manchmal um den Unterricht.
Fragt der Schüler: „Warum atmen wir?"
"Um zu leben." "Und wenn wir aufhören?" "Dann hört das Leben auf." "Das ist traurig." "Das ist Biologie."
Was hat wirklich jeder aus dem Biounterricht behalten?
Die Mitochondrien sind das Kraftwerk der Zelle. Wofür man das braucht, weiß bis heute keiner.
Was sagt eine Zelle direkt nach der Teilung?
„Ich bin heute nicht ganz ich selbst.“
Warum geht der Biologe nie ins Fitnessstudio?
„Survival of the Fittest“ heißt: Der am besten Angepasste überlebt. Und an sein Sofa ist er bestens angepasst.
Warum streiten sich die beiden Stränge der DNA nie?
Sie sind komplementär. Was der eine sagt, ergänzt der andere.
Was sagt die Zimmerpflanze, wenn du abends das Licht ausmachst?
„Hey! Ich bin noch am Kochen!“
Die Biolehrerin fragt: „Warum sind Blätter grün?“ Lena: „Das Chlorophyll schluckt rotes und blaues Licht. Das grüne schickt es zurück.“ „Sehr gut!“
„Mein kleiner Bruder macht das mit Spinat genauso.“
Warum werden die Blätter im Herbst bunt?
Der Baum baut das Grün ab und holt sich die wertvollen Nährstoffe zurück, bevor er die Blätter fallen lässt. Wie Opa beim Ausmisten: Bevor eine alte Jacke in den Altkleidersack kommt, sucht er jede Tasche nach Kleingeld ab.
Ein Jogger läuft keuchend durch den Wald und pumpt sich die Lunge mit frischer Luft voll.
Die Bäume sagen nichts. Aber sie denken sich: „Gern geschehen.“
Warum reden manche Leute mit ihren Zimmerpflanzen?
Über das Kohlendioxid in der Atemluft freut sich die Pflanze. Was man ihr dabei erzählt, ist ihr ziemlich egal.
Warum kann die DNA so gut tanzen?
Sie hat den Dreh raus. Als Doppelhelix sogar doppelt.
Die DNA aus einer einzigen Zelle wäre ausgerollt rund zwei Meter lang und passt trotzdem ordentlich verpackt in den winzigen Zellkern.
Mein Kopfhörerkabel liegt fünf Minuten in der Hosentasche und ist danach ein einziger Knoten.
Die Biolehrerin erklärt: „Das Steißbein ist ein Überbleibsel vom Schwanz unserer frühen Vorfahren.“ Jonas seufzt.
„Schade. Ich hätte so gern gewedelt, wenn es Hitzefrei gibt.“
Lehrer: „Wir stammen nicht von den heutigen Affen ab. Menschen und Schimpansen haben gemeinsame Vorfahren.“ Max: „Dann sind Schimpansen so was wie unsere sehr entfernten Cousins?“ „So ungefähr.“
„Das erklärt einiges bei unseren Familienfesten.“
Die Evolution hat Millionen Jahre gebraucht, um aus Fischen Landtiere zu machen.
Mein Bruder braucht zehn Minuten unter der Dusche, und das Badezimmer ist wieder ein Meer.
Vögel stammen von den Dinosauriern ab.
Wenn dich also das nächste Mal eine Taube wegen deines Brötchens anstarrt, guckt da im Grunde ein kleiner Dino mit Hunger.
Warum ist der Valentinstag für einen Oktopus so anstrengend?
Er hat drei Herzen. Und jedes will eine eigene Karte.
Lisa liest auf dem Joghurtbecher: „Mit lebenden Kulturen.“
Seitdem isst sie ihn ganz leise. Sie will die Vorstellung nicht stören.
In meinem Darm leben Billionen Bakterien.
Wenn ich sage, dass ich Hunger habe, ist das also eigentlich ein Gruppenbeschluss.
Mia singt beim Händewaschen zweimal „Happy Birthday“.
Die Bakterien sollen wenigstens mit Musik verabschiedet werden.
Warum laden Viren nie jemanden zu sich nach Hause ein?
Sie haben gar keine eigene Küche. Zum Vermehren kochen sie immer bei fremden Zellen.
Biologen streiten seit Langem, ob Viren überhaupt Lebewesen sind.
Die Viren halten sich aus der Diskussion raus. Die sind mit Kopieren beschäftigt.
Was sagt der Zellkern, wenn sich jemand die DNA ausleihen will?
„Das Original bleibt hier. Ich mach dir eine Kopie von der Seite, die du brauchst.“
Was machen Ribosomen den ganzen Tag?
Sie lesen Bauanleitungen und bauen danach Proteine. Wie ich mit Lego. Nur liegt bei ihnen am Ende kein Teil unterm Sofa.
Mitochondrien waren vor sehr langer Zeit eigenständige Bakterien. Dann sind sie bei einer größeren Zelle eingezogen.
Ausgezogen sind sie bis heute nicht. Kennt man von manchen großen Geschwistern.
Der Biolehrer fragt: „Was ist das größte Organ des Menschen?“ Paul: „Die Haut.“ „Richtig!“
Paul legt nach: „Und das lauteste ist der Magen. Jedenfalls in der fünften Stunde.“
Die Biolehrerin fragt: „Wer kennt ein Tier ohne Knochen?“ „Der Regenwurm.“ „Sehr gut. Noch eins?“
„Das Gummibärchen.“
Was haben ein Mikroskop und meine Oma gemeinsam?
Bei beiden wird aus jeder Kleinigkeit eine riesige Sache.
Wo beobachtet der Biolehrer am liebsten Tiere in freier Wildbahn?
Auf dem Schulhof. In der großen Pause.
Wie sagt eine Honigbiene den anderen, wo es die besten Blüten gibt?
Sie tanzt es ihnen vor. Probier das mal, wenn dich am Bahnhof jemand nach dem Weg fragt.
Schnecken haben Tausende winzige Zähne.
Zum Zahnarzt gehen sie trotzdem nie. Bis sie da sind, ist der Termin längst vorbei.
Warum frisst die Kuh den ganzen Tag?
Ihr Magen hat vier Kammern. Da will jedes Zimmer was abhaben.
Wie schaffen es Fledermäuse, im Dunkeln nirgendwo gegenzufliegen?
Sie rufen und hören am Echo, wo etwas im Weg steht. Papa probiert das nachts auf dem Weg zum Kühlschrank auch. Man hört aber immer nur „Aua“.
Zwei Biologen zelten am See. Am Morgen kratzt sich der eine: „Dreißig Mückenstiche. Und alle von Weibchen.“ „Woher willst du das wissen?“
„Männchen stechen nicht, die trinken Pflanzensaft. Die haben die ganze Nacht nur zugeschaut.“
Gregor Mendel hat mit Erbsen erforscht, wie Vererbung funktioniert. Seit wir das in Bio hatten, weiß ich, warum Papa und ich keine Erbsen mögen. Das ist genetisch.
Mama sagt, das sind keine Gene. Das ist Papas Vorbild.
Warum wechselt das Chamäleon die Farbe?
Meistens, um anderen zu zeigen, wie es ihm gerade geht. Onkel Bernd kann das beim Fußballgucken auch. Erst wird er rot, dann ganz blass.
Die Biolehrerin erzählt: „Ameisen können ein Vielfaches ihres eigenen Körpergewichts tragen.“
Leon flüstert: „Kann man sich die für den Schulranzen ausleihen?“
Biologie ist das Fach das sich mit allem Lebendigen beschäftigt. Entsprechend groß ist das Themenfeld. Vom Einzeller bis zum Blauwal, von der Zellteilung bis zur Evolution, von Bakterien bis zu Ökosystemen. So viel Stoff bedeutet auch viel Potenzial für Witze.
Biologiewitze sind oft die zugänglichsten Naturwissenschaftswitze weil das Thema Leben so greifbar ist. Jeder kennt Tiere, Pflanzen und den eigenen Körper zumindest ein bisschen. Das schafft eine gemeinsame Basis die Physik und Chemie manchmal nicht haben.
Kaum ein biologisches Konzept taucht in so vielen Witzen auf wie die Evolution. Die Idee dass alles was wir sind das Ergebnis von Millionen Jahren Anpassung ist gleichzeitig ehrfurchtgebietend und komisch wenn man sie auf den Alltag anwendet. Warum fressen wir Süßes obwohl es ungesund ist: Evolution. Warum schlafen wir zu wenig: modernes Leben gegen Evolution. Das ist Material ohne Ende.
Für mehr Naturwissenschaftshumor: Chemikerwitze und Physikwitze haben eine ähnliche Struktur. Und Tierwitze sind quasi angewandte Biologie mit mehr Fell.
Biologiewitze funktionieren gut im Unterricht weil Biologie so viele Anknüpfungspunkte zum Alltag hat. Eine Zelle die sich teilt, ein Herbst der erklärt wird, ein Verdauungssystem das plötzlich verständlich ist: all das kann mit einem Witz beginnen der das Thema öffnet. Die Biologiewitze auf dieser Seite reichen von harmlos bis zoologisch konkret.