Gottlose Witze Über Petrus, Engel und die Schöpfung

Gottlose Witze schauen frech nach oben, zu Petrus am Himmelstor, zu Engeln mit sehr viel Zeit und zu einer Schöpfung, bei der am achten Tag die ersten Reklamationen eingingen. Gelacht wird über das Personal im Himmel und über uns Menschen, nicht über den Glauben anderer. Die meisten Witze hier kannst du auch der frommen Tante beim Kaffee erzählen.

Was ist der Unterschied zwischen Gebet und Selbstgespräch?

Warum gibt es so viele Religionen?

Fragt jemand: "Glaubst du an Gott?"

Ein Kind fragt: "Wo ist Gott?"

Gott erschafft den Menschen.

Warum beten manche Menschen täglich?

Warum betet man bevor man isst?

Ein Atheist und ein Gläubiger streiten.

Warum gibt es Wunder?

Was sagt ein Atheist wenn er niesen muss?

Warum baut man Kirchen so hoch?

Was hat Gott und ein guter Chef gemeinsam?

Ein Gläubiger und ein Atheist werden älter.

Warum hat Noah auf der Arche nicht geangelt?

Am siebten Tag ruhte Gott.

Ein Mann fragt Petrus: „Wie lang sind für Gott eine Million Jahre?“ „Eine Sekunde.“ „Und eine Million Euro?“ „Ein Cent.“

Warum gibt es am Himmelstor jetzt eine Online-Anmeldung?

Ein Engel übt seit dreihundert Jahren Harfe. Petrus fragt: „Und, wirst du besser?“

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Gottlose Witze: ein Augenzwinkern Richtung Himmel

Gottlos klingt nach Krawall, ist bei uns aber eher verschmitzt gemeint. Gottlose Witze behandeln den Himmel wie einen ganz normalen Arbeitsplatz. Petrus führt am Tor eine Online-Anmeldung ein und alle landen in der Warteschleife, ein Engel übt seit dreihundert Jahren Harfe, und die Schöpfung bekommt Kundenfeedback. Komisch wird es, weil das Ewige plötzlich nach Behörde, Büro oder Callcenter aussieht. Wenn Petrus „Warte eine Sekunde“ sagt und damit eine Million Jahre meint, steckt darin mehr Verwaltung als Theologie.

Wer betet, sonntags in die Kirche geht oder an ein Leben nach dem Tod glaubt, ist bei uns nie die Pointe. Im Mittelpunkt stehen Figuren und Geschichten, die ohnehin jeder kennt, und über die menschlichen Schwächen, die wir alle mit in den Himmel nehmen würden. Wer die biblischen Geschichten aus dem Religionsunterricht noch im Kopf hat, ist hier im Vorteil, weil er jede Anspielung sofort versteht.

Etwas nachdenklicher sind einige Witze weiter oben, die mit Glauben und Zweifel spielen. Beim Unterschied zwischen Gebet und Selbstgespräch lautet die Antwort schlicht „Die Richtung“. Darüber können Gläubige und Atheisten gemeinsam lachen, weil der Witz keine Seite vorführt. Er beschreibt nur ziemlich trocken, wie das Ganze von außen aussieht.

Kirchenwitze, Jesuswitze und der Blick nach oben

Rund um Religion gibt es bei uns mehrere Seiten. Kirchenwitze spielen im Gemeindeleben, bei Predigt, Beichte und Glockengeläut. Jesuswitze drehen sich um Wasser, Wein und Wunder. Gottlose Witze schauen eine Etage höher, auf Himmelstor, Engel, Schöpfung und die großen Fragen. Dazu passen auch Geschichten aus dem Alten Testament, etwa Noah, der auf der Arche nicht angeln konnte, weil er nur zwei Würmer dabeihatte.

Sobald es ums Sterben selbst geht, wird es schnell makaber. Ein Witz über Petrus und die Warteschleife bleibt freundlich, ein Witz über den Bestatter mit dem guten Quartal eher nicht. Für richtig dunkle Pointen ist der schwarze Humor zuständig. Gottlose Witze bleiben meistens hell und passen deshalb auch in gemischte Runden.

Wann und wie du gottlose Witze erzählst

Die Witze über Noah oder den achten Schöpfungstag verstehen schon Grundschulkinder, wenn sie die Geschichten kennen. Beim Essen nach der Taufe oder bei der Konfirmationsfeier passt so ein Witz gut zum Anlass, und wenn der Pfarrer mitlacht, hast du gewonnen. Der Witz mit der Million und dem Cent braucht etwas Timing. Erzähl ihn langsam, lass „Warte eine Sekunde“ ganz trocken stehen und sag danach nichts mehr.

Petrus-Witze haben übrigens ein festes Muster, das sich leicht abwandeln lässt. Jemand kommt ans Himmelstor, Petrus stellt eine Frage oder macht eine Ansage, und die Antwort verrät etwas über den Neuankömmling. Dieses Muster kannst du für jeden Beruf und jede Eigenheit in deiner Runde nutzen, vom Fußballfan bis zum Kollegen, der jede Besprechung überzieht.

Eine Regel haben wir für uns selbst aufgestellt: Wir erzählen solche Witze nicht, um jemandem seinen Glauben madig zu machen. Wenn am Tisch jemand sitzt, dem das Thema gerade sehr nahegeht, wartet der Petrus-Witz eben bis zum nächsten Abend. Wer gern mit Grenzen spielt und es dreister mag, findet bei den bodenlosen Witzen passenden Nachschub.