Was hat Polen und Deutschland gemeinsam?
Eine sehr lange Geschichte. Nicht immer eine lustige.
Polenwitze leben davon, dass man sich als Nachbarn gut kennt, oft begegnet und sich über die Jahre eine Menge Eigenheiten voneinander abgeschaut hat. Hier findest du Witze über polnische Gastfreundschaft, Namenstage, schwierige Ortsnamen und über Deutsche, die vom Markt hinter der Grenze mit drei Gartenzwergen heimfahren. Gemein wird es nicht, und oft genug trifft die Pointe uns selbst.
Was hat Polen und Deutschland gemeinsam?
Eine sehr lange Geschichte. Nicht immer eine lustige.
Warum lernen Deutschen Polnisch?
Weil es höflich ist. Und weil polnische Nachbarn das schätzen.
Warum ist polnisches Essen so gut?
Weil es mit echten Zutaten gemacht wird und nicht mit Trends.
Warum hat Polen so gute Fußballer?
Weil die schlechten alle in der Bundesliga spielen.
Warum sprechen so viele Polen Deutsch?
Weil der Nachbar zu nah ist um ihn zu ignorieren.
Warum gibt es so viele Polenwitze?
Weil sie Nachbarn sind. Nachbarswitze sind universal.
Ein Pole kommt nach Berlin.
Er fragt: "Wo ist die Baustelle?" Der Berliner: "Überall."
Warum sind polnische Handwerker so beliebt?
Weil sie kommen. Und weil sie können.
Wie nennt man einen Polen der in Deutschland arbeitet?
Fleißig. Das ist kein Witz, das ist ein Fakt.
Ein Pole, ein Deutscher und ein Österreicher sitzen zusammen.
Der Deutsche erklärt wie alles funktioniert. Der Österreicher nickt. Der Pole repariert schon was nicht funktioniert.
Was sagt ein Pole wenn man ihn fragt ob er polnisch spricht?
"Tak." Das heißt ja. Auf Polnisch.
Ein Deutscher ist zum ersten Mal bei der polnischen Schwiegermutter zum Essen eingeladen. Nach dem dritten Teller Suppe sagt er: „Danke, ich bin wirklich satt.“
Sie nickt freundlich und bringt den Hauptgang.
Ein Deutscher fährt mit dem Navi durch Masuren.
Nach dem fünften Ortsnamen sagt das Navi nur noch: „Fahren Sie einfach geradeaus. Ich lese das nicht mehr vor.“
Der polnische Kollege bringt schon wieder Kuchen ins Büro. „Du hattest doch erst Geburtstag“, wundert sich der Chef.
„Das war Geburtstag. Heute ist Namenstag.“ Seitdem überlegt die halbe Abteilung, ob man sich nachträglich einen polnischen Zweitnamen zulegen kann.
Woran erkennt man auf dem Markt direkt hinter der polnischen Grenze einen Deutschen?
Er kommt mit leerem Kofferraum und fährt mit drei Gartenzwergen nach Hause. Gebraucht hat er keinen davon.
Wie viele Küsschen gibt es in Polen zur Begrüßung?
Drei. Der Deutsche rechnet nur mit zweien und landet beim dritten jedes Mal mit der Nase im Ohr der Tante.
Polen und Deutschland teilen eine lange Grenze und eine Geschichte, die alles andere als einfach war. Heute arbeiten, wohnen und feiern viele Menschen von beiden Seiten zusammen, und in vielen Familien sitzen Deutsche und Polen ganz selbstverständlich am selben Tisch. Aus dieser Nähe kommen die Witze auf dieser Seite. Sie handeln von Dingen, die man nur kennt, wenn man sich wirklich begegnet ist. Klischees spielen dabei natürlich auch eine Rolle, aber sie werden hier eher augenzwinkernd erzählt als böse gemeint.
Nimm den Witz mit der polnischen Schwiegermutter. Der deutsche Gast ist nach dem dritten Teller Suppe satt, sie nickt freundlich und bringt den Hauptgang. Wer schon mal bei einer polnischen Familie eingeladen war, hat dabei sofort ein Bild im Kopf. Oder das Navi in Masuren, das irgendwann keine Ortsnamen mehr vorlesen will. Über die Sprache lachen wir mit Respekt, denn wer selbst mal versucht hat, „Szczebrzeszyn“ auszusprechen, weiß, bei wem das Problem liegt.
Viele Polenwitze sind eigentlich Deutschenwitze. Der Fußballwitz behauptet, die guten polnischen Spieler blieben zu Hause und nur die schlechten gingen in die Bundesliga, was vor allem die Bundesliga ärgern dürfte. Beim Witz mit dem Polen, dem Deutschen und dem Österreicher erklärt der Deutsche lang und breit, während der Pole längst repariert. Und bei der Begrüßung mit drei Küsschen ist es der Deutsche, der nach dem zweiten aus dem Takt kommt und mit der Nase im Ohr der Tante landet.
Lange liefen in Deutschland Sprüche über geklaute Autos als Polenwitze. Sie treffen Menschen, die damit nichts zu tun haben, und mehr als ein müdes Vorurteil steckt nicht dahinter. Gute Polenwitze brauchen dieses Klischee nicht, und bei neuen Witzen verzichten wir bewusst darauf.
Bleiben die Eigenheiten, über die man gemeinsam lachen kann. Die Gastfreundschaft, bei der niemand hungrig nach Hause geht, der Namenstag, an dem schon wieder Kuchen im Büro steht, und der Ruf der fleißigen Handwerker gehören dazu. Der Handwerker-Witz auf dieser Seite ist im Grunde ein Kompliment, denn polnische Handwerker sind dort beliebt, weil sie kommen und weil sie können. Über deutsche Handwerker hört man diesen Satz nicht ganz so oft. Bei solchen Witzen lachen polnische Freunde meistens mit und erzählen danach gern einen über die Deutschen, der noch besser ist.
Am besten funktionieren Polenwitze dort, wo beide Seiten am Tisch sitzen, also auf einer deutsch-polnischen Hochzeit, beim Grillen mit den Nachbarn oder in der Mittagspause mit dem Kollegen aus Krakau. Im Zweifel erzählst du lieber einen Witz, bei dem der Deutsche schlecht wegkommt. Kinder verstehen die meisten Witze hier ohne Probleme, nur beim Fußballwitz brauchen sie ein bisschen Bundesliga-Wissen. Den Namenstag-Witz musst du manchen Erwachsenen dagegen erklären, denn nicht jeder weiß, dass in Polen der Namenstag oft genauso gefeiert wird wie der Geburtstag.
Mehr Humor über unsere Nachbarn gibt es bei den Österreicherwitzen, den Holländer-Witzen und den Belgier-Witzen. Wenn dir die Schwiegermutter mit dem Hauptgang gefallen hat, wirst du die Schwiegermutterwitze mögen, und zum fleißigen Polen mit dem Werkzeugkoffer passen die Handwerkerwitze.