Lustige Rätsel Scherzrätsel und Denkaufgaben mit Lösung

Lustige Rätsel sind kleine Denkaufgaben, bei denen am Ende neben der Lösung auch ein Grinsen herausspringt. Auf dieser Seite findest du Was-bin-ich-Rätsel, kurze Rätselgeschichten und ein paar Reime, alle kindgerecht und mit einer Antwort, die meistens noch einen kleinen Witz obendrauf hat. Lies sie vor, lass raten und verrate die Lösung erst, wenn wirklich keiner mehr weiterweiß.

Ich bin weich, ich stehe im Wohnzimmer, und wer sich einmal auf mich legt, kommt so schnell nicht wieder hoch. Was bin ich?

Ich komme jeden Morgen, obwohl mich keiner eingeladen hat. Ich mache so lange Krach, bis du aufstehst, und trotzdem drückt man mir dauernd auf den Kopf. Was bin ich?

Ich habe ein Auge, kann aber nichts sehen. Ich bin dünn und spitz, und wenn ich runterfalle, sucht man mich stundenlang im Teppich. Was bin ich?

Ich habe ein Kopfende und ein Fußende, aber keinen Bauch dazwischen. Morgens will keiner aus mir raus, abends will keiner in mich rein. Was bin ich?

Ich wohne in der Küche, und wenn mir zu heiß wird, fange ich an zu pfeifen. Was bin ich?

Ich bin kleiner als dein Daumen, aber wenn ich durchs Wohnzimmer laufe, steigen erwachsene Leute auf Stühle. Was bin ich?

Ich hänge im Bad an der Wand und habe keine Augen. Trotzdem schaut mich jeder morgens als Erstes an. Was bin ich?

Ich bin weiß, weich und aufgerollt. Jeder braucht mich, aber keiner redet gern über mich. Was bin ich?

Ich bin schlank, habe eine Spitze und schreibe alles auf, was du willst. Je fleißiger ich arbeite, desto kürzer werde ich. Was bin ich?

Bevor man mich essen kann, muss man mich kaputtmachen. Was bin ich?

Im Schwimmbad liegt es mit dir zusammen unter Wasser und wird trotzdem nie nass. Was ist das?

Ich steh im Wald auf einem Bein und trag ’nen Hut, bin meistens klein. Mal schmeck ich gut, mal bin ich giftig, drum frag erst nach, das ist sehr wichtig. Was bin ich?

Mein Haus nehm ich auf jeden Ausflug mit, drum ist mein Heimweg nur ein kleiner Schritt. Was bin ich?

Was hat vier Räder und fliegt?

Lena fällt von einer zehn Meter hohen Leiter und hat danach nicht einen einzigen Kratzer. Wie kann das sein?

Bello hat eine drei Meter lange Leine um den Hals. Zehn Meter weiter liegt ein Knochen, und Bello kommt trotzdem problemlos dran. Wie geht das?

Mia wohnt im zehnten Stock. Morgens fährt sie mit dem Aufzug ganz nach unten. Nachmittags fährt sie nur bis zum siebten Stock und läuft den Rest. Wenn es regnet, fährt sie bis ganz oben. Warum?

Lisa reitet am Sonntag zu ihrer Oma, bleibt drei Nächte und reitet am Sonntag wieder nach Hause. Wie geht das?

Ein Bauer hat drei Heuhaufen auf der Wiese und vier in der Scheune. Er schiebt alle zusammen. Wie viele Heuhaufen hat er jetzt?

Ein Mann schiebt sein Auto bis vor ein Hotel und weiß sofort, dass er pleite ist. Was ist passiert?

Vier Leute stehen unter einem einzigen kleinen Regenschirm, und keiner wird nass. Wie geht das?

Tims Mama hat drei Kinder. Das erste heißt April, das zweite heißt Mai. Wie heißt das dritte?

Es hat zwei Köpfe, zwei Arme und sechs Beine. Es sitzt im Sessel und guckt Fußball. Was ist das?

Wenn du mich hast, willst du mich unbedingt teilen. Sobald du mich geteilt hast, hast du mich nicht mehr. Was bin ich?

Was wird größer, wenn man es auf den Kopf stellt?

Welche zwei Dinge kann man niemals zum Frühstück essen?

Welcher Ring ist nicht rund?

Welcher Fisch hat die Augen am dichtesten zusammen?

Welcher Hahn kräht nie, weckt dich aber trotzdem mitten in der Nacht?

Welche Schlange ist immer am längsten?

Welcher Bär passt in jede Hosentasche?

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Lustige Rätsel und Scherzfragen: der Unterschied

Auf Witzbold.de gibt es schon eine große Sammlung Scherzfragen. Die sind kurz und darauf angelegt, dass man hereinfällt. Man hört die Frage, denkt eine Sekunde nach und bekommt eine Antwort, auf die man kaum kommen konnte. Die Rätsel auf dieser Seite sind anders gebaut. Sie geben mehrere Hinweise, und wer genau zuhört, kann die Lösung tatsächlich selbst finden. Der Witz steckt dann in der Antwort, die meistens noch einen kleinen Nachsatz mitbringt.

Ein Beispiel ist das Rätsel vom Spiegel. Er hängt im Bad, hat keine Augen, und trotzdem schaut ihn jeder morgens als Erstes an. Kinder raten oft zuerst das Fenster oder die Zahnbürste, und dieses Herantasten macht einen großen Teil vom Spaß aus. Wenn die Lösung dann gefunden ist, kommt der Nachsatz, dass der Spiegel nichts dafür kann, wie man morgens aussieht. Darüber lachen meistens auch die Erwachsenen, die nur zum Zuhören mitgekommen sind.

Drei Sorten Rätsel auf dieser Seite

Die Was-bin-ich-Rätsel beschreiben einen Gegenstand aus seiner eigenen Sicht, vom Wecker bis zum Klopapier. Bei den Rätselgeschichten passiert etwas, das zuerst unmöglich klingt, etwa ein Pony, das am Sonntag losreitet und am Sonntag zurückkommt. Ein paar Reimrätsel sind auch dabei, zum Beispiel über einen Waldbewohner, der seinen Hut nie abnimmt. Dazu kommen einige Scherzrätsel mit Wortspiel, bei denen sich etwa ein Hering als Ring entpuppt, der nicht rund ist.

Rätselfragen für Kinder: was in welchem Alter passt

Kindergartenkinder raten am liebsten Dinge, die sie jeden Tag sehen. Bett, Sofa, Spiegel und Klopapier kennen sie genau, deshalb klappt es hier oft schon nach dem zweiten Hinweis. Lies die Rätsel langsam vor und warte nach jedem Satz kurz. Manche Kinder rufen sofort eine Antwort dazwischen, andere hören lieber erst alles bis zum Ende an. Beides ist in Ordnung, Hauptsache, es wird mitgedacht. Bei den Kleinsten darfst du ruhig mit dem Finger in die Richtung zeigen, in der das Gesuchte steht. Das gilt nicht als Schummeln, es gehört in dem Alter einfach dazu.

Ab dem Schulalter werden Wortspiele interessant. Beim Hering oder beim Hahn, der nie kräht, muss man ein Wort im Kopf auseinandernehmen, und das macht Erstklässlern erstaunlich viel Spaß. Die Rätselgeschichten passen eher ab acht Jahren. Für das Monopoly-Rätsel muss man das Spiel natürlich kennen, sonst ergibt die Lösung keinen Sinn. Wer weitere Rätselfragen für Kinder oder einfach mehr zum Mitlachen sucht, wird bei den Kinderwitzen und den Tierwitzen fündig.

Rätsel mit Lösung: wann man auflöst

Die Lösung zu früh zu verraten, ist der häufigste Fehler beim Vorlesen. Gib lieber einen Zusatztipp, zum Beispiel „Es steht in der Küche“ oder „Du hast es heute schon benutzt“. Erst wenn auch das nicht weiterhilft, kommt die Auflösung. Wer richtig geraten hat, darf das nächste Rätsel vorlesen oder sich eins ausdenken. So bleibt die Runde in Bewegung, und auch die Jüngsten kommen mal an die Reihe.

Schatzsuche mit Rätseln für den Kindergeburtstag

Viele Was-bin-ich-Rätsel lassen sich wunderbar für eine Schatzsuche in der Wohnung nutzen. Das Prinzip ist einfach. Die Lösung eines Rätsels verrät das Versteck des nächsten Zettels. Der erste Zettel führt zum Bett, dort liegt das Rätsel über den Spiegel, am Spiegel klebt das über den Wasserkessel, und so geht es weiter durch die ganze Wohnung. Am Ende wartet der Schatz, zum Beispiel eine Tüte Gummibärchen hinter dem Sofakissen.

Fünf bis sieben Stationen reichen für eine Gruppe von Sechsjährigen völlig. Für Kinder, die noch nicht lesen können, liest ein Erwachsener vor, die Größeren dürfen die Zettel selbst entziffern. Das Rätsel mit dem Klopapier legst du am besten in die Mitte der Runde, denn bei diesem Thema kichern Kinder in dem Alter ohnehin am lautesten. Und die Spinne lässt du vielleicht weg, falls ein Gast Angst vor Spinnen hat.

Witzige Rätsel für lange Autofahrten

Auch im Auto sind witzige Rätsel eine gute Abwechslung zu „Ich sehe was, was du nicht siehst“. Einer liest vor, die anderen raten, und wer die Lösung weiß, darf sich das nächste Rätsel aussuchen. Eltern können die Geschichten auch abwandeln und die Namen der eigenen Kinder einsetzen. Dann reitet eben der kleine Bruder mit seinem Pony am Sonntag zu Oma. Mehr Stoff für unterwegs gibt es bei den Familienwitzen, und wer kleine Kinder dabeihat, probiert zwischendurch ein paar Klopf-Klopf-Witze.

Eigene Was-bin-ich-Rätsel ausdenken

Kinder ab etwa sechs Jahren können solche Rätsel schon selbst bauen, und das macht oft mehr Spaß als das Raten. Am einfachsten geht es mit einem Gegenstand aus dem Kinderzimmer oder der Küche. Das Kind überlegt, was dieser Gegenstand den ganzen Tag erlebt, und erzählt es so, als wäre es selbst der Gegenstand. Der Schulranzen wird jeden Morgen vollgestopft und abends in die Ecke geworfen. Die Zahnbürste muss zweimal am Tag in Münder, die nicht immer frisch riechen.

Für die witzige Lösung hilft ein kleiner Nachsatz, in dem sich der Gegenstand beschwert oder etwas zugibt. So wie der Bleistift, der den Anspitzer für einen schlechten Friseur hält, oder der Wecker, der beim dritten Wegdrücken beleidigt ist. Schreibt die besten selbst erfundenen Rätsel auf Karteikarten, dann habt ihr für den nächsten Regentag einen eigenen Stapel zum Raten. Und wenn eins richtig gut geworden ist, freuen wir uns, wenn ihr es uns über die Seite Witz einsenden schickt.